Morgen neu: DBZ 7/2012

114 Seiten umfasst die DBZ  7/2012, deren Titelthema einem kleinen, philatelistisch hochfeinen Land gewidmet ist: Monaco besticht durch grafisch und drucktechnisch herausragende Briefmarken, die unter anderem die Geschichte des Fürstentums spiegeln. DBZ-Autor Walter Köcher verfasste die Titelgeschichte, Michael Burzan macht auf der Schatzsucher-Seite auf Seltenheiten aufmerksam, von denen manche unbemerkt im Album schlummern könnte.
Dies gilt vielleicht auch für den stark fluoreszierenden Wert zu einer Mark des Berliner „Schwarzaufdruck“-Satzes. Zwei DBZ-Leser – Helmut Kahlenberg und Josef Segerer – wiesen nach, dass es echte Exemplare der „Goldtaube“ gibt. Zwischenzeitlich war die Variante aus dem Spezialkatalog gestrichen, da den BPP-Experten nur falsche Stücke vorgelegen hatten.
Vor 20 Jahren erschienen die ersten Briefmarken des unabhängigen Kasachstan. Von Anfang an dabei war Eberhard Cölle, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Kasachstan und bis 2009 DBZ-Chefredakteur. Auf drei Seiten erzählt er von einem Land, das sich mit unter anderem deutscher Hilfe Schritt für Schritt von der russischen Vorherrschaft befreite.
Etwas älter als die kasachischen Ausgaben sind die britischen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein befleißigte sich die Royal Mail einer rundum konervativen Ausgabepolitik mit grafisch und drucktechnisch hochwertigen Marken. Im postgeschichtlichen Teil widmen wir uns der Klassik, auf der „Weltspiegel“-Seite stellt DBZ-Autor Udo Angerstein aktuelle Comic-Marken von der Insel vor. Im Anschluss daran präsentiert Dietrich Ecklebe, DBZ-Lesern als Spezialist für das Unesco-Welterbe bestens bekannt, philatelistisch die Wrangelinsel.
In die Gegenwart und Zukunft schaut Hans-Jürgen Tast, der für die DBZ die Kommunikationsmesse CeBIT besuchte. Aktuell beherrscht der Wettstreit zwischen De-Mail und E-Postbrief die Diskussionen. Derweil debattieren Philatelisten über die Frage, wie sie ihre Schätze sicher verwahren. Zahlreiche Tipps dazu finden Sie im zweiten Teil unseres Artikels zu Tresoren für Briefmarkensammler.
Den Botschaften der dritten Seite wandte Numismatik-Autor Helmut Caspar sein Interesse zu: den Rändelungen. Alfred Peter erzählt aus der Entstehungsgeschichte der Ausgabe „900 Jahre Wartburg“, derweil Peter Fischer unter anderem einen Brief vorstellt, der die Unterschriften des Pfarrers Karl Kleinschmidt und des Schriftstellers Willi Bredel aufweist.
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Verfasst von: Torsten Berndt

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