Morgen neu: DBZ 8/2012

Das Messeheft ist da. Rechtzeitig zur Briefmarken-Messe Essen präsentieren wir Ihnen den aktuellen Stand der geplanten Aktivitäten. Bis zum 27. März wurden die Seiten aktualisiert – eine nachträgliche Information des Veranstalters meldeten wir auf dieser Seite. In puncto Aktualität stehen DBZ-Leser weit vorn.
Ebenso weit vorn steht, wer die historischen Artikel in der DBZ genauestens studiert. In diesem Heft liegt der Schwerpunkt auf Braunschweig.  Vor 160 Jahren gab das Herzogtum seine ersten Briefmarken heraus. Hans Wilderbeek von der Arbeitsgemeinschaft Hannover und Braunschweig im Briefmarken-Club Hannover erzählt die Geschichte von Postvereins- und Inlandsmarken und stellt spektakuläre Belege vor. Auch die DBZ-Autoren Peter Fischer und Michael Burzan widmen der Braunschweig-Philatelie Seiten. Fischer stellt den rätselhaften Rostrautenstempel mit der Nummer 50 vor, Burzan ruft zur Schatzsuche nach seltenen Wasserzeichenstellungen auf.
Wenige Seiten später macht Burzan auf die anfangs wenig beachteten Europa-Vorläufer aus Italien und Triest aufmerksam. Fischer berichtet währenddessen im Basiswissen über vor Einführung der Postleitzahlen notwendige postalische Zusatzbezeichnungen – nicht nur in Stempeln.
„Sammler brauchen beides“ – mit dieser Feststellung erklärte Michel-Geschäftsführer Hans W. Hohenester, weshalb der Schwaneberger Verlag sowohl auf gedruckte als auch auf digitale Informationen großen Wert legt. Im ersten Teil des DBZ-Interviews erfahren wir alles Wichtige über die geplanten E-Books, im zweiten Teil – er erscheint in Heft 9/2012 – blicken wir in die Geschichte. Mit Fug und Recht kann der Schwaneberger Verlag für sich in Anspruch nehmen, zu den Pionieren des Einsatzes digitaler Techniken für die Philatelie zu zählen. Ebenfalls Pionierarbeit leistete der bekannte Auktionator Harald Rauhut. Er begnügte sich nicht mit dem Hinweis, in der Literatur gebe es unterschiedliche Angaben zur Zahl erhalten gebliebener Stockach-Provisorien. Stattdessen wälzte er in seiner gut sortierten Bibliothek die Kataloge und wies zweifelsfrei 23 Exemplare gestempelt, auf Belegen und auf Briefstücken nach. Die Unklarheit hat endlich ein Ende.
Werden die überbordenden Ausgabevolumina bei Automatenmarken bald ein Ende haben? DBZ-Autor Hans-Jürgen Tast hat da seine Zweifel. Er besuchte die Londoner „Stampex“ und weiß von zahlreichen Neuausgaben und Varianten zu berichten. Jacky Stoltz macht unterdessen auf den wohl letzten belegbaren Erstflug ab Berlin-Tegel und den Jubiläumsflug zum 100. Jahrestag der ersten sächsischen Luftpost aufmerksam. Max Koesling erinnert an den Konflikt um die Falkland-Inseln vor 30 Jahren, Alfred Peter an die Entstehungsgeschichte des ersten Märchen-Kleinbogens der DDR anno 1966. Tief in die Geschichte blickt derweil Helmut Caspar: Die Ausstellung griechischer und römischer Münzen im Alten Museum Berlin muss jeder Numismatiker gesehen haben.
In Heft 8/2012 Ihrer DBZ ist für jeden etwas dabei. Fragen Sie im Bahnhofsbuchhandel danach. Wer Geld sparen und die DBZ frei Haus geliefert bekommen möchte, dem empfehlen wir ein Abonnement.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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