Die tragische Filmdiva

Filmikone Marilyn Monroe auf einer Marke der USA von 1995.

Marilyn Monroe, mit bürgerlichem Namen Norma Jeane Mortenson, ist heute vor 50 Jahren gestorben. Die damals 36-Jährige amerikanische Filmdiva starb an einer Schlafmittel-Überdosis; vielleicht war es Selbstmord, vielleicht ein Behandlungsfehler ihrer Ärzte. Wenn ein großer Star in jungen Jahren unter mysteriösen Umständen stirbt, begünstigt dies meistens Verschwörungstheorien. Im Falle der Monroe hielt man eine Verwicklung des Präsidenten John F. Kennedy für möglich, der seine Affäre mit der Schauspielerin hätte vertuschen wollen.
Monroe hatte sich im Laufe ihrer Karriere zu einer Ikone und einem Sexsymbol entwickelt. Von der brünetten Naturschönheit Norma Jeane verwandelte sie sich in die blonde Kunstfigur Marilyn, die sich stets hinter perfektem Make-up, einstudierter Mimik, Stimme und Gang verbarg. Die Frau hinter dieser Maske hatte mit zunehmendem Erfolg mit Depressionen zu kämpfen. Sie wollte als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen werden, nicht als niedliches, naives Blondchen.

Die Diva auf einer deutschen Wohlfahrtsmarke von 2001.

Berühmt wurde sie tatsächlich mit leichter Filmkost. Nach ihrem internationalen Durchbruch mit „Niagara“ 1953 an der Seite von Joseph Cotten folgten Komödien wie „Blondienen bevorzugt“ (1953), „Wie angelt man sich einen Millionär“, (1953) und „Rhythmus im Blut“ (1954). Zu ihren größten Filmerfolgen gehören „Das verflixte 7. Jahr“ (1955) und der Klassiker „Manche mögens heiß“ (1959).


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Verfasst von: Tanja Uhde

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