Morgen neu: DBZ 18/2012

Von wegen, erst unsere Tage seien wahnsinnig schnelllebig geworden: Schon immer war es das Bestreben der Menschheit, Ziele immer schneller zu erreichen. Beispielsweise beschleunigte sie den Schiffsverkehr über den Atlantik immer mehr. Segelschiffe wichen Dampfschiffen, die wiederum Motorschiffen den Vortritt lassen mussten. Im 20. Jahrhundert machten dann erst Luftschiffe den Seeschiffen Konkurrenz, ehe moderne Flugzeuge aufkamen und den Großteil des Transatlantik-Passagierverkehrs an sich zogen. Im Frachtbereich dominiert dagegen weiterhin die Seeschiffahrt. Eberhard Cölle, 2008/09 Chefredakteur Ihrer DBZ, erzählt im Titelthema philatelistisch aus mehr als 150 Jahren Schiff- und Luftfahrtgeschichte.
Der Seefahrt widmet sich auch Jan Sperhake, der im Weltspiegel an eine Aufsehen erregende Rettungsaktion vor Falkland erinnert. Auf dem Nordatlantik wiederum war Max Koesling unterwegs, der in Bremerhaven in See stach und über die Färöer und Ísland nach Grönland reiste – diverse Briefaufgaben inbegriffen. Das maritime Leben ist zudem eines der Themen, die Alfred Peter auf seinen Akten-Seiten behandelt. Fische und Vögel waren nämlich in der DDR geschätzte Devisenbringer.
Wird auch die am 13. September aufgelegte Sondermarke „200 Jahre Deutsche Bibelgesellschaft“ ein internationales Publikum finden? Nun, die aktuelle Debatte, die sie spiegelt, findet vornehmlich im Inland statt. „Ein aktueller Beitrag des Finanzministers“, überschrieb denn auch Frank Walter seinen Blick in das Lukas-Evangelium. Walters Artikel finden Sie im Deutschland-Aktuell-Teil. Wenige Seiten weiter erfahren Sie alles rund um die Marke und zu vier weiteren Neuausgaben des 13. Septembers. Helmut Caspar widmet die Numismatik-Seite ein weiteres Mal der Mode auf Münzen. Diesmal kommen die hohen Standespersonen zu ihrem Recht.
Stehen auf Herbert Judmaiers Streiflichter-Seiten diesmal Österreich, die Schweiz und die Vereinten Nationen im Mittelpunkt des Interesses, blickt Michael Burzan erneut nach Liechtenstein. Seine Vorstellung im Fürstentum verwendeter Ganzsachen der Österreichischen Post schließt sich fast nahtlos an sein Titelthema in der DBZ 17/2012 an. Dass es sich stets lohnt, jedes Heft der DBZ zur Hand zu nehmen, dokumentiert Burzan zudem mit seinem Schatzsucher-Artikel, der einer weiteren Kostbarkeit aus Baden gewidmet ist.
Eine neue Serie beginnt derweil Armin Blase. Er macht auf die jüngst verabschiedete Strukturreform der Bundeswehr aufmerksam, die natürlich Auswirkungen auf die Bundeswehr-Philatelie hat. Den Auftakt macht das Heer, die Luftwaffe folgt. Eine heimliche Serie stellen Hans-Jürgen Tasts Neuigkeiten aus der Welt der Automatenmarken dar. Diesmal widmet er sich Frankreich. Peter Fischer behandelt im Basiswissen ein Thema, das viele Sammler äußerst bewegt: postfrisch. Auf der Seite gegenüber stellt er zwei lesenswerte Veröffentlichungen vor und verrät schon mal, welcher Verein angeboten hat, den Deutschen Philatelistentag 2015 auszurichten.
Ab morgen finden Sie die DBZ 18/2012 im Bahnhofsbuchhandel. Möchten Sie die älteste noch heute erscheinende philatelistische Fachzeitschrift frei Haus geliefert bekommen? Möchten Sie statt 3,50 nur 2,60 Euro pro Heft bezahlen? Dann dürfen wir Ihnen ein Abonnement empfehlen.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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