Geparkte Aktien verkauft

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann sich auf eine Überweisung aus Frankfurt am Main freuen. Die bundeseigene KfW Bank verkaufte fünf Prozent der bei ihr lagernden Aktien der Deutschen Post. Der Verkaufspreis lag bei 15,40 Euro pro Aktie. Somit flossen 924 Millionen Euro in die Kassen der Staatsbank, die für ihre Aktivitäten lediglich eine Gebühr berechnen darf. Wie viel Geld Schäuble tatsächlich verbuchen kann, ist nicht bekannt, da ein Teil der geschätzten Erlöse bereits an den Bund geflossen war, als dieser die Aktien an die KfW Bank abgab – „parkte“, wie es seinerzeit bildhaft hieß. Dank des Verkaufs kann Schäuble sein Haushaltsloch 2012 aber zumindest teilweise stopfen. Über die KfW Bank hält der Bund nunmehr noch 25,5 Prozent der Post-Aktien.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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