Morgen neu: DBZ 6/2013

dbz_titelReisen wir in die Pyrenäen. Zwischen Frankreich und Spanien liegt dort ein Kleinstaat, der von zwei gleichberechtigten Fürsten geführt wird: dem französischen Staatspräsidenten und dem Bischof von Urgel. Philatelisten wussten natürlich schon zu Beginn des zweiten Satzes, dass nur Andorra gemeint sein kann. DBZ-Autor Walter Köcher stellt uns im Titelthema das Land mit den zwei parallel arbeitenden Postverwaltungen vor.
Einem anderen Kleinstaat gilt das Interesse Uwe Kensings, der sich nicht nur der Luxemburger Automatenmarken, sondern auch der Neuausgaben vom 12. März annahm. Dabei stellte er Erstaunliches fest. Auf der Sondermarke „Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“ entdeckte er nur Bürger-, jedoch keine Bürgerinnenköpfe. „Wenn Alice Schwarzer das erfährt, oweia!“ Keine Fährnisse dieser Art muss fürchten, wer die monegassischen Blocks und Sonderdrucke zusammenträgt, von denen Michael Burzan in einer weiteren Folge seiner beliebten Serie berichtet.
Im aktuellen Artikel zur Geschichte der Rohrpost blickt Professor Reinhard Krüger in die Zeit zurück, als das Angebot zu einer öffentlichen Einrichtung wurde. Wenige Jahre zuvor waren die Brustschild-Ausgaben erschienen, deren Mehrfachprägungen sich Michael Burzan zuwandte. Auf der zweiten Schatzsucher-Seite stehen diesmal Berliner Ausgaben im Fokus. Wer mag, der kann selbst zum Schatzsucher werden und einen satztechnischen Fehler finden …
Schätze anderer Art suchen wir auf den aktuellen Deutschland-Seiten: Marken mit Streifengummi. Diese können nicht nur in der Bundesdruckerei, sondern auch bei Johan Enschedé entstehen, da beide die Schleifperforation einsetzen. Manfred Schiefer zeigte uns die Wohlfahrtsmarken des vergangenen Jahres mit Streifengummi. Wer meldet weitere Ausgaben? Das Rennen ist eröffnet.
Ein Rennen besonderer Art liefern sich Reeder und Werften. Immer größer und gewaltiger werden die Kreuzfahrtschiffe. Anlässlich einer Schiffstaufe am 16. März in Rostock-Warnemünde macht Matthias Jäkel auf Post von den Kreuzfahrtschiffen aufmerksam. Diese lässt sich anhand von Stempeln dokumentieren, eine Form des Sammelns, die auch für die Polar– und Luftpost gilt. Max Koesling besuchte für uns antarktische Stationen, derweil Jacky Stoltz mit der Lufthansa aufmacht und sich im Folgenden der Sylt Air, den Emirates und Japan Airlines zuwendet.
Unter die Erde begab sich Alfred Peter, folgte den Spuren der „Erdölleitung der Freundschaft“ und stellt dabei fest, dass der 50. Gründungstag von Leuna in der DDR zwar diskutiert, auf den Marken aber nicht erwähnt wurde. Keine Erwähnung wert waren früheren Landesherren und Münzmeistern die Arbeitsbedingungen in den Prägestätten. Erst im 16. Jahrhundert setzte die Mechanisierung ein. Bis dahin war die Herstellung von Münzen „mühsame Handarbeit“, wie Helmut Caspar zusammenfasst.
Ab morgen finden Sie Heft 6/2013 Ihrer DBZ im Bahnhofsbuchhandel. Den Abonnenten liegt die Ausgabe bereits vor. Sie genießen einen Informationsvorsprung und können zudem 95 Cent mehr für Marken ausgeben als Einzelkäufer. Im Abonnement kostet das Heft nämlich nur 2,75 statt 3,70 Euro.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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