Morgen neu: DBZ 9/2013

Titel DBZ 9/2013Einem Revolutionär widmen wir den Titel der jüngsten DBZ, einem gebürtigen Leipziger, der in Dresden am Mai-Aufstand der gescheiterten Revolution von 1848 auf der Seite des Bürgertums kämpfte. Später revolutionierte er die Tonkunst und schrieb sich mit heute weltweit gespielten Opern in die Geschichtsbücher ein. Spätestens jetzt wird ein jeder wissen, dass wir nur Richard Wagner meinen können, dem DBZ-Redakteurin Tanja Uhde ein philatelistisch illustriertes Porträt widmet.
Alles andere als revolutionär handelten die Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR, mochten sie sich auch als Revolutionäre fühlen. Schließlich predigte die Führung des Landes tagaus, tagein die Revolution. Dass die Wirklichkeit anders ausschaute, weiß ein jeder. Heute schmunzelt man über manches, was die Herren vom VEB Horch und Guck so den lieben langen Tag taten. Seinerzeit konnte es für die Betroffenen schwere Konsequenzen haben, beispielsweise wenn es galt, mit einer konspirativen Wohnungsdurchsuchung Fehldrucken auf die Spur zu kommen. DBZ-Autor Alfred Peter hat die Akten ausgewertet.
Selbstverständlich schaute er auch in die Akten des Postministeriums. Dieses Mal steht die Ausgabe „Geschützte Vögel“ von 1967 im Mittelpunkt, als der Kranich auf einem Bein stand. Ein weiteres Thema zur DDR-Philatelie bearbeitete Walter Köcher. Er nahm Markenheftchenbogen der letzten Dauerserie unter die Lupe und erzählt, woher Aufdrucke wie „Nürnberg Spielzeugmuseum seit 1971“ stammen.
Etwas weniger geheimnisvoll geht es im Messe-Extra des Heftes zu, dafür umso mehr auf der Internationalen Briefmarken-Messe Essen selbst. Dort können DBZ-Leser nämlich eine Maus gewinnen. Sie müssen nur eine Frage beantworten, dazu ein wenig Latein können oder in Heft 9 des Rätsels Lösung finden. Verraten wollen wir nur, dass sie in einem anderen Mäuse-Artikel steht.
Keine Mäuse, sondern eine Fledermaus porträtiert Frankreich auf einer neuen Automatenmarke. Über diese und weitere Ausgaben aus Israel und Portugal informiert Hans-Jürgen Tast. Dem Artikel schließt sich Dietrich Ecklebes Porträt der Wohnfestungen in chinesischen Dörfern an. In die Natur blickte Jan Sperhake, der ausgesuchte Motive der Färöer präsentiert. Mit aktuellen Stempelmeldungen und einem Klassiker wartet Max Koeslings Polarpost-Seite auf, mit Aktuellem aus den Emiraten, aus Island, Italien und China Jacky Stoltzens Luftpost-Seite.
Numismatik-Experte Helmut Caspar besuchte für das aktuelle Heft die Staatliche Münze Berlin, in der gerade die Gedenkmünze „150 Jahre Rotes Kreuz“ geprägt wurde. Rund 160 Jahre zurück blickt Michael Burzan mit einer weiteren Folge zu den französischen Cérès-Köpfen, derweil Peter Fischer in eine etwas jüngere Vergangenheit schaut und die Pariser Ballonpost anno 1870/71 analysiert. Im Basiswissen stellt er Postquittungsmarken vor. Michael Burzan begutachtete derweil die Fehler der niederländischen Königin Beatrix, selbstverständlich rein philatelistisch.
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Verfasst von: Torsten Berndt

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