Morgen neu: DBZ 10/2013

Titel DBZ 10/2013

„Jeder kann Papst werden, das beste Beispiel bin ich“. Kein Zweifel, Angelo Guiseppe Roncalli nahm sich selbst nicht wichtiger als nötig. Zum 50. Todestag des Reformpapstes Johannes XXIII., der das Zweite Vatikanische Konzil einberief, erinnert DBZ-Autor Karlheinz Walz an eine Sondermarke, die 1969 scheinbar ohne Anlass erschien.
Das Titelthema hat dieses Mal eine Seite, eine Seite für eine Marke. Selbstverständlich veröffentlichen wir aber auch längere Artikel. Gleich drei Seiten umfasst die zweite Folge der Forschungen Alfred Peters in den Archiven des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Noch immer spürten die Damen und Herren des VEB „Horch und Guck“ Briefmarken nach und leiteten dafür unter anderem eine Überprüfung sämtlicher Opel-Händler in Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis ein. Eine bemerkenswerte Geschichte mit – das sei schon jetzt verraten – offenem Ende …
Das offene Ende ist ein wesentliches Merkmal jeder großen Sammlung. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, insbesondere auf Belegen. Diesen hat sich der bekannte Berlin-Spezialist und Publizist Günter Klein zugewandt, der für die DBZ-Leser anhand eines Beleges aus Leipzig erzählt, weshalb Briefe und Karten deutlich aussagekräftiger sind als Einzelmarken oder Briefstücke. Doch stammt sein Musterbeleg wirklich aus Leipzig? Mit dem zweiseitigen Artikel leiten wir eine kleine Reihe zum 65. Jahrestag der Währungsreformen in West und Ost ein, denen die Titelthemen der Hefte 12 und 13/2013 Ihrer DBZ gewidmet sein werden.
Dass Alfred Peters Studien aus den Akten des DDR-Postministeriums stets zwei Seiten haben, ist bekannt. Dieses Mal wendet er sich der „Modellpause“ zu. Das Gemälde von Lovis Corinth erschien allerdings nicht auf einer Briefmarke. Dennoch zeigte sich der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden von der Ausgabe rundum begeistert. Künstlerisch geht es in einem weiteren Artikel zu, der den Ansichtskarten gewidmet ist. Mit diesen lässt sich die Briefmarkensammlung bestens ergänzen. Philatelie und Philokartie – eine gute Kombination. Eine weitere Sammelidee präsentiert Michael Burzan, der rechtzeitig vor dem Himmelfahrtstag die internationalen Ausgaben zum Vatertag unter die Lupe genommen hat. Burzans Seite „Für Schatzsucher“ ist Plattenfehlern aus Hannover gewidmet. Eine neue Folge der Philotax-Schatzsuche führt uns auf die Fährte sechs unscheinbarer Bund-Plattenfehler.
„Auf den Hund gekommen“ ist Max Koesling mitnichten, kann er doch attraktive Stempel aus der Polarregion melden, mit Hunden, aber auch mit anderen Motiven. Jacky Stoltz setzt die Luftpost-Chronik der Olympischen Sommerspiele 2012 in London fort. Ausführlich stellt Uwe Kensing die aktuellen Ausgaben Luxemburgs vor, derweil Dietrich Ecklebe das Zisterzienser-Kloster Zlatá Koruna besuchte. Die Deutsche Bundesbank zählte unterdessen die Euro-Münzen im Geldbeutel – Helmut Caspar berichtet.
Ab morgen liegt Heft 10/2013 im Handel aus. Die Abonnenten haben es planmäßig bereits Montag oder Dienstag erhalten. Sie gewinnen einen Informationsvorsprung und zahlen statt 3,70 nur 2,75 Euro pro Heft.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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