VPhA aktuell: Dinosaurier entdeckt

Knapp 180 Jahre ist es her, dass Johann Friedrich Engelhardt den nach ihm benannten Plateosaurus entdeckte.

Knapp 180 Jahre ist es her, dass Johann Friedrich Engelhardt den nach ihm benannten Plateosaurus entdeckte.

„Plateosaurus Engelhardti“ – Engelhardts flache Echse: Diesen Namen gab Hermann von Meyer 1837 einem Tier, dessen Knochen der Nürnberger Arzt Johann Friedrich Engelhardt 1834 entdeckt hatte. 45 Knochen fand der Forscher unweit von Heroldsberg, einem Ort nordöstlich von Nürnberg. Seinerzeit waren nur vier Dinosaurier wissenschaftlich beschrieben. Die Nummer Fünf, der Plateosaurus, gehörte zu den auf zwei Beinen laufenden Pflanzenfressern. Lange Zeit war umstritten, ob er zu den Dinosauriern zählte, da zahlreiche Beschreibungen kursierten, die sich nicht selten widersprachen. Inzwischen gilt der Plateosaurus als einer der am besten erforschten Dinosaurier, da man zahlreiche Skelette fand und rekonstruieren konnte.
Ein Sonderstempel stellt den Plateosaurus Engelhardti vor, den ersten in Deutschland entdeckten Dinosaurier. Johan van Soeren und Ulrich Kampe von der Themengruppe Erd- und Frühgeschichte der Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern, Mitglied im Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften (VPhA), machten darauf aufmerksam. Der Stempel kommt am 17. Juni zum Einsatz und trägt natürlich die Ortsangabe Heroldsberg. Erhältlich ist er unter der Nummer 10/147 bei der Deutschen Post, Niederlassung Privatkunden/Filialen, Sonderstempelstelle, 92627 Weiden. Gemeldet haben wir ihn in der DBZ 11/2013.


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Verfasst von: Torsten Berndt

5 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Hofer Rudolf at 21:59

    Der abgebildete Dinosaurier ist ein Raubsaurier und nicht Plateosaurus aus der Trias. Die Szene im Hintergrund sowie der Raubsaurier lebten im Jura!
    Schade, dass man für die Idee der Erstentdeckung die falschen Dinosaurier gewählt hat.

  2. Geli at 18:52

    Jetzt eine ganz einfache Frage: Woher bekommt man denn bitte diesen Sonderstempel?

    Es gibt auch einen Schmuckumschlag, wo der richtige Saurier mit abgebildet ist, wo könnte man so was denn bitte erwerben und wie heißt der richtige Fachausdruck dafür.

    Danke, eine absolute Briefmarken-Blondine.

    • tb Author at 19:58

      Guten Abend,

      gern beantworten wir Ihre Fragen.

      Die zuständige Stempelstelle in Weiden ist am Schluss der Meldung genannt, ebenso die Stempelnummer. An die Stempelstelle senden Sie einfach ausreichend freigemachte Briefe oder Karten. Im Anschreiben vermerken Sie bitte die Stempelnummer; das erleichtert den Kollegen bei der Deutschen Post die Arbeit. Die Nachfrist beträgt 28 Tage. Noch bekommen Sie den Stempel also direkt bei der Stempelstelle.

      Zu einem Schmuckumschlag – der von Ihnen verwandte Begriff ist absolut richtig – liegen uns keine Informationen vor. Leider gibt nicht jeder Verein solche Aktionen der philatelistischen Fachprese bekannt. Damit schneiden sich die Verantwortlichen ins eigene Fleisch, da der Verkaufserfolg geringer ausfällt, wenn nur die Sammler im engen Umkreis von einer Aktion erfahren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Torsten Berndt

  3. Geli at 12:02

    Ganz herzlichen Dank, ich werde mir da gleich ein paar Sonderstempelbriefe schicken lassen.

    Herzlichen Dank für die schnelle, hilfreiche und ausführliche Antwort.
    Viele Grüße
    Geli.

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