Heilige Päpste

Italien ehrte „il papa buono“ – den guten Papst – zu seinem 100. Geburtstag philatelistisch, MiNr. 1783 (beide Abb. Schwaneberger Verlag).

Italien ehrte „il papa buono“ – den guten Papst – zu seinem 100. Geburtstag philatelistisch, MiNr. 1783 (beide Abb. Schwaneberger Verlag).

Gleich zwei Kanonisierungsverfahren schloss Papst Franziskus heute erfolgreich ab. Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Beide zählen zu den beliebtesten Päpsten des 20. Jahrhunderts.
Johannes XXIII., geboren als Angelo Giuseppe Roncalli, galt als volksnah und berief das II. Vatikanische Konzil ein, das weitreichende Reformen durchsetzte. Teilnehmer war unter anderem Joseph Aloisius Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. Italienisch Giovanni XXIII genannt, wurde Johannes XXIII. am 28. Oktober 1958 gewählt und verstarb am 3. Juni 1963.

Vor seiner Wahl amtierte Johannes Paul II. als Erzbischof von Krakau, das er 1979 besuchte, MiNr. 2629.

Vor seiner Wahl amtierte Johannes Paul II. als Erzbischof von Krakau, das er 1979 besuchte, MiNr. 2629.

Jan Paweł II, wie Johannes Paul II. auf Polnisch heißt, amtierte vom 16. Oktober 1978 bis zum 2. April 2005. Karol Józef Wojtyła war der erste Slawe auf dem Stuhle Petri. Nicht nur in Polen, sondern auch in den anderen Ländern des einstigen Ostblocks wuchs nach seiner Wahl die Hoffnung auf ein Ende der Unterdrückung durch die Sowjetunion. Kirchlich galt Johannes Paul II. dagegen eher als Traditionalist.

 

 

 


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Verfasst von: Torsten Berndt

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