BDPh-Vorstand: Gruppe Bergmann

Auf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) im Oktober kommt es zur Kampfabstimmung. Neben der Gruppe um Uwe Decker meldete nunmehr auch Dr. Eckart Bergmann die Kandidatur seiner Gruppe an.
Eckart Bergmann, Jahrgang 1944, ist Geologe und Regierungsangestellter im Ruhestand. Seit 1990 leitet er den Landesverband Thüringen, seit 1998 den BDPh-Verwaltungsrat. Zuvor war er von 1998 an stellvertretender Vorsitzender des Gremiums. Philatelistisch betätigt sich Bergmann in praktisch allen Klassen von der Postgeschichte über Thematik, traditionelle Philatelie, Luftpost und Ansichtskarten bis hin zur Literatur. National ist er Juror für alle Klassen und Ränge, international für Postgeschichte. Neben zahlreichen erfolgreichen Exponaten kann er eine Vielzahl Publikationen in der Fachpresse vorweisen.
Franz-Karl Lindner, Jahrgang 1950, brauchen wir wohl nicht ausführlich vorzustellen. Der Soester Rektor einer Schule für Blinde vertrat den BDPh seit 1997 als Vizepräsident. Zuvor war er seit 1991 Beisitzer und zwischen 1988 und 1991 Bundesstellenleiter Forschung. Er sammelt postgeschichtlich, Blindensendungen, Marineschiffspost und ist aktiver Aussteller im Rang 1. Zahlreiche Veröffentlichungen stammen aus seiner Feder.
Um das Amt des Schatzmeisters bewirbt sich Walter Bernatek, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Brasilien. Neben diesem Land sammelt er Deutsch-Südwestafrika, Namibia, Deutsche Besetzung Luxemburg, Automatenmarken und trägt postgeschichtliche Heimatsammlungen zusammen. Der 1960 geborene leitende Angestellte einer Großbank ist der jüngste der Gruppe.
Franz-Josef Pütz, Schriftführer des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, kandidiert als Beisitzer. Der Juror für Postgeschichte im Rang 3 ist aktiver Aussteller und sammelt Afghanistan nach UPU, Feldpost Bundeswehr und Regierungsbezirk Trier postgeschichtlich. In der Fachpresse veröffentlichte er zahlreiche Artikel. Der Oberst im Ruhestand kam 1950 auf die Welt.
„Das ‚Kompetenz-Team‘ tritt nicht gegen die bereits bekannten, sogenannten ‚jungen Kräfte‘ an, sondern arbeitet für eine breite Zustimmung zu seinem eigenen personellen Angebot“, notierte Bergmann in seiner Bewerbung. „Unsere Mischung aus ‚eingespielter Mannschaft‘ und neuen, ‚frischen Gesichtern‘ steht für einen BDPh mit Zukunft.“ Einen zweiten Beisitzer-Kandidaten möchte er zeitnah vorstellen.

Verfasst von: Torsten Berndt

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