Andy Murray auf Briefmarken

Andy Murrays Kuss, nunmehr auch philatelistisch dokumentiert.

Andy Murrays Kuss, nunmehr auch philatelistisch dokumentiert.

Zum ersten Mal seit 77 Jahren gewann ein Brite das Herren-Einzel des Tennisturniers von Wimbledon. Andrew Barron Murray setzte sich am 7. Juli im Endspiel gegen den Serben Novak Djokovic in drei Sätzen durch. Die britische Post reagierte schnell und kündigte für den 8. August eine Sonderausgabe an. Damit erscheint Murray bereits zum zweiten Mal auf britischen Briefmarken. Bereits 2012 hatte die Royal Mail dem Schotten philatelistisch zum Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in London gratuliert.
Als letzter Brite hatte Fred Perry zwischen 1934 und 1936 dreimal hintereinander in Wimbledon gesiegt, 1935 und 1936 gegen den Deutschen Gottfried von Cramm. Zuvor war Perry bereits im Tischtennis erfolgreich gewesen. Die Annalen führen ihn als Weltmeister von 1929. 2009 erinnerte die britische Post an ihn, MiNr. 2805.
In der DBZ 18/2013 stellen wir die Ausgabe zu Ehren Murrays ausführlich vor.


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Verfasst von: Torsten Berndt

2 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Jürgen P. Esders at 14:06

    Interessant. Allerdings bekam Virginia Wade, als sie 1977 in Wimbledon gewann, keine Marke.

    Und auch der Wirbel darum, daß eine Britin dies gewonnen hatte, war merklich geringer.

    Nur Männer zählen? Diskriminierung aufgrund des Geschlechts wäre der richtige Begriff.

    • tb Author at 21:30

      Sehr geehrter Herr Esders,

      Danke für den Hinweis!

      Das stimmt: 77 Jahre hat es nur bei den Herren gedauert, bis wieder ein Brite Wimbledon gewann.

      Natürlich muss man auch berücksichtigen, dass sich die Ausgabepolitik der britischen Post seit 1977 deutlich verändert hat, um es einmal wertfrei auszudrücken.

      Mit freundlichen Grüßen

      Torsten Berndt

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