Morgen neu: DBZ 23/2013

Titel DBZ 23/2013Eine Ballettszene ziert den Titel der aktuellen DBZ, eine Ballettszene von Czesław Słania. Keineswegs hat sich der vor allem in Schweden tätige polnische Meistergraveur aber als Komponist oder Regisseur betätigt. Nein, er stach eine Szene aus „Romeo und Julia“ derart perfekt in Stahl, dass man die Bewegungen der Tänzer zu sehen, Sergej Sergejewitsch Prokofjews Musik zu hören glaubt. Dem Stichtiefdruck widmet sich Prof. Dr. Wolfgang Scharlipp, der im Titelthema die Werke große Stecher ausgewählter Länder vorstellt, Österreich, Slowakei, Tschechien, Tschechoslowakei, Italien, Frankreich, Norwegen und Dänemark.
Außerhalb Europas schaute sich Dietrich Ecklebe um, der in Lateinamerika die Hauptstadt der Inka besuchte, in Turkmenistan traditionsreiche Handelsstädte, beides selbstverständlich philatelistisch. Derweil begab sich Hans-Jürgen Tast auf die Spur verborgener Zeichen auf Marken – natürlich international. Jacky Stoltz informiert nicht nur über neue Luftpost– und Luftfahrtstempel aus Deutschland, Frankreich und Italien, sondern blickt auch in die russische Antarktis. Den Expeditionen auf den Südkontinent folgt Max Koesling. Dieses Mal gibt er Polarpost-Sammlern Hinweise für die Belegbeschaffung britischer, indischer, chinesischer und polnischer Aktivitäten. Michael Burzan beendet seine Serie zu den halbamtlichen Schweizer Flugpostmarken von 1913. Schließlich finden Sie in den Buchbesprechungen nicht nur verschollene Länder wieder, sondern können sich auch an philatelistischer Literatur über die Neuen Hebriden erfreuen. Eine Katalogbesprechung und die Vorstellung eines Bandes zur Deutschen Reichspost 1871 runden die Seite ab.
Damit wären wir bei den deutschen Themen im aktuellen Heft. Natürlich stellen wir noch einmal kurz den neuen BDPhBundesvorstand vor. Dem schließt sich ein Blick in den Rechenschaftsbericht an, der unter anderem Zahlen zur finanziellen Lage des Verbandes enthält. Mit interessanten Zahlen anderer Art wartet Alfred Peter auf. Dieses Jahr erschien bekanntlich die Sondermarke „200 Jahre Skat“. 1967 erinnerte die Deutsche Post der DDR an 150 Jahre Skat. Auf eine Schreibweise von 1512 macht Horst Prelle anlässlich des 530. Geburtstags Martin Luthers aufmerksam. Brandenburger Schiffsdukaten widmet Helmut Caspar die Numismatik-Seite, während Armin Blase seine Vorstellung der internationalen Einsätze der deutschen Marine abschließt. Peter Fischer besuchte die Grünewald-Bibliothek in Zeitz und erinnert im Basiswissen an Postüberwachungsstellen im Ersten Weltkrieg und der Folgezeit. Michael Burzan präsentiert weitere Abarten aus Hannover.
Abonnenten finden im Heft zudem die Gratis-Beilage Auktionatoren Spezial. Ihnen liegt die DBZ 23/2013 bereits vor. Sie sind schneller informiert und sparen. Statt 3,70 zahlen sie nur 2,75 Euro pro Heft.
Ab morgen erhalten Sie die DBZ 23/2013 im Bahnhofsbuchhandel.

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Verfasst von: Torsten Berndt

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