Deutsche Post will ab morgen Drohnen erproben

Kein Postflieger: Singapur zeigte 2008 den militärischen Einsatz von Drohnen philatelistisch, MiNr. 1821 (Abb. Schwaneberger Verlag).

Kein Postflieger: Singapur zeigte 2008 den militärischen Einsatz von Drohnen philatelistisch, MiNr. 1821 (Abb. Schwaneberger Verlag).

Über ein interessantes Vorhaben der Deutschen Post berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.). Dem Artikel zufolge möchte die Post den Einsatz von Drohnen praktisch untersuchen. Bereits morgen soll der auf fünf Tage angesetzte Probebetrieb beginnen. Die Drohnen fliegen zwischen der Wiese vor dem Bonner Post-Hochhaus und einer Apotheke auf der anderen Seite des Rheins. Als „Paketkopter“ bezeichnet der Konzern die Maschinen, die von Dohnen abgeleitet wurden, die für die Bergwacht oder für Luftaufnahmen eingesetzt werden.
Wie die F.A.Z. schreibt, arbeiten Techniker der Deutschen Post seit „zwei, drei Monaten“ an dem Projekt. „Eigentlich wollten die Konstrukteure nur mal interessierten Mitarbeitern zeigen, was technisch möglich ist.“ Nachdem der Chef eines US-amerikanischen Internet-Versandhandelshauses aber mit dem möglichen Einsatz von Drohnen in der Paketzustellung Schlagzeilen schrieb, „kann es nicht schaden, wenn die Deutsche Post und ihre unter der Marke DHL gebündelte Logistik ebenfalls Flagge zeigen.“
Der Artikel erschien unter „Finanzmärkte und Geldanlage“. In erster Linie behandelte er die aktuelle wirtschaftliche Lage der Deutschen Post. Ein Scherz kann folglich mit fast hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden.
Nicht bekannt ist, ob es philatelistische Belege – Luftpost der besonderen Art – zu dem Experiment geben wird. Die DBZ fragt bei der Deutschen Post nach.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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