Auflagen unter einer Million Stück

Die Bund-Marke mit der historisch niedrigsten Auflage, MiNr. 2789.

Die Bund-Marke mit der historisch niedrigsten Auflage, MiNr. 2789.

Heute veröffentlichte die Deutsche Post die Auflagezahlen für 2009 und 2010. 2010 trat ein, was viele befürchtet haben: Die Auflagen verschiedener Zuschlagsmarken sanken unter eine Million Stück. Am schlechtesten verkaufte sich die Marke zu 1,45 + 55 Cent des Sporthilfe-Satzes. Das Motiv zur EishockeyWeltmeisterschaft erreichte eine Auflage von 940.000 Stück. Darin enthalten sind 74.000 Exemplare auf Ersttagsblatt.
Alle Auflagezahlen melden wir in Heft 2/2014 Ihrer DBZ. Es erscheint am 10. Januar. Abonnenten finden es zwei, drei Tage zuvor im Briefkasten. Sie sind schneller informiert und sparen einen Euro pro Heft gegenüber dem Preis im Einzelverkauf.


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Verfasst von: Torsten Berndt

5 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Hans Ahrnsen at 10:01

    Hallo !
    Das sind ja interessante Zahlen.
    Es dürfte sich aber jeweils um die gedruckte
    Auflage handeln. Die tatsächlich verkauften Mengen mag die Post wohl nicht mehr nennen ?
    MfG Hans Ahrnsen

  2. Stephan Buller at 16:50

    Mal schauen, wo die „Auflagenreise“ weiter hin geht. Vermutlich abwärts, so dass auch zukünftig nicht davon auszugehen ist, dass massenhafte postfrische Lagerbestände den Markt überschwemmen. Bei der Gelegenheit: Schon einmal hinterfragt, wieviele gestempelte Bedarfspost von der Marke wohl als Einzelfrankatur den Postverkehr überlebt hat? Nur so als Anregung!
    MfG Stephan Buller

  3. Josef Lenker at 12:46

    Tja, und so relativieren sich dann auch die sog. „guten“ 50er Jahre.

    Die 2 Mio. Marienkirchen sind alle noch in irgend einer Form da (postfrisch/gestempelt/FDC oder einfach als Sammlerbrief)

    Im Postalltag aufgebraucht wurden Zuschlagsmarken damals jedenfalls nicht und den Begriff „Frankaturware“ gab es damals noch gar nicht.

    mfg
    Josef Lenker

    • Torsten Berndt Author at 14:09

      Sehr geehrter Herr Lenker,

      Danke für den Kommentar!

      Was Sie für die Marienkirche-Ausgabe sagen, gilt auch für die meisten Zuschlagsausgaben späterer Jahrzehnte. Überwiegend werden sie von Philatelisten gekauft und bleiben der Nachwelt erhalten. Lediglich Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken erfahren beim normalen Publikum eine gewisse Resonanz.

      Einige Marken der frühen fünfziger Jahre haben noch niedrigere Auflagen als die beiden Marienkirche-Werte. Die Eishockey-Marke von 2010, MiNr. 2789, ist aber Tabellenletzter; selbst der 30-Pfennig-Wert des Wohlfahrtssatzes von 1951, MiNr. 146, erreichte eine geringfügig höhere Auflage.

      Mit freundlichen Grüßen

      Torsten Berndt

  4. Peter-A. Gensmantel at 13:52

    Hallo zusammen,

    ich weiß gar nicht, warum sich jemand wundert, dass die Auflagezahlen derartig gesunken sind. Betrachten wir doch mal das Ganze von der Seite – Hätte die Deutsche Post AG nicht dieses komische schwarz gepunktete Ding zum selber Eindrucken in den Brief eingeführt, wären die Auflagezahlen sicherlich höher und dann noch dieser potthässliche Aufkleber aus dem Drucker auf der Verkaufstheke.

    Ich hatte mal einen Stempel: Briefmarkensammler frankieren philatelistisch!

    Wo sind denn nur die alten Zeiten geblieben, was die Philatelie betrifft?

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter-A. Gensmantel

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