Morgen neu: DBZ 4/2014

Titel DBZ 4/2014Im ersten Heft des Februar begeben wir uns auf hohe See. Nachdem der Physiker Heinrich Hertz die elektromagnetischen Wellen entdeckt hatte, machten sich die Unternehmen rasch daran, die neue Technik zu nutzen. Insbesondere die Seefahrt profitierte von der drahtlosen Telegrafie. Bis dahin waren Schiffe auf hoher See vom Nachrichtenaustausch abgeschnitten. Mit der Berliner Telefunken und der italienischen Marconi-Gesellschaft entwickelten zwei Unternehmen eine kompatible Technik, machten sich aber heftige Konkurrenz. Vor 100 Jahren schuf Telefunken den Ozeanbrief, eine Sendungsart, die klassische Briefpost und moderne Telegrafie miteinander verknüpfte. Professor Dr. Reinhard Krüger stellt im Titelthema des neuen Heftes attraktive Belege vor.
Prächtige Stücke kann in die Sammlung aufnehmen, wer die Philatelie um die Philokartie ergänzt. Nicht nur Heimatsammler und Thematiker finden zahlreiche Karten, die anschaulich Aussagen der Briefmarken und Stempel verstärken und vielfach auch darstellen, was im kleineren Format nicht möglich ist. In einem Spezialbeitrag stellen wir das Sammelgebiet der topografischen Philokartie vor.
Zwei besondere Zeugnisse philatelistischen Schaffens entdeckte Peter Fischer. Anno 1986 sandte die Deutsche Post der DDR Briefe zurück, die mit dem Block „Bedeutende Gebäude der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ freigemacht waren. Der Grund: Die Abbildung des Berliner Reichstagsgebäudes auf einer Marke missfiel den Oberen. Ein Sammler löste das Problem mit einer Manipulation – niemandem fiel sie auf.
Die Postvollmacht ist Peter Fischers Thema auf der Basiswissen-Seite. Gleich gegenüber blättern wir in einem alten Ratgeber, geschrieben von keinem Geringeren als Joachim Hans Krebs. Auf der klassischen Buchbesprechungsseite stellen wir unter anderem Publikationen zweier großer Sammlungen vor, erstellt von Erivan Haub und Luis Alemany Indarte.
Eine zweifellos umfangreiche Sammlung erstellt, wer sich den Automatenmarken zuwendet. Ihre Vielfalt ist inzwischen ebenso groß wie die Vielfalt klassischer Ausgaben. Hans-Jürgen Tast präsentiert Neues aus Israel und Aktuelles aus Großbritannien. Im Weltspiegel widmet sich Dietrich Ecklebe den europäischen Kulturhauptstädten von 2014, erinnert an Ibn Sina und stellt das Gold der Skythen vor. Das Ausgabeprogramm von Bulgarien ergänzt den philatelistischen Teil. Im numismatischen Teil können Sie sich auf Münzen zu fürstlichen Stiftungen sowie ein rätselhaftes Zeichen aus Russland freuen.
Verschwundenes Silber ist Thema der Schatzsucher-Seite von Michael Burzan, der sich auf einer weiteren Marktseite der Schweizer Goldfranken annimmt; ihre Geschichte begann mit der Sitzenden Helvetia. Jacky Stoltz setzt seine aerophilatelistische Chronik der Singapore Airlines fort und schreibt Grundsätzliches zu den Olympischen Spielen in Sotschi. Auch Max Koesling macht auf Grundsätzliches aufmerksam – zur Polarpost.
Zoologischen Themen waren zahlreiche Ausgaben der DDR gewidmet. Dass ein Zoo auch mal leer ausgehen konnte, berichtet Alfred Peter auf der Seite mit Informationen aus den Akten des DDR-Postministeriums. Einen Weltrekordhalter stellt Armin Blase vor, und selbstverständlich setzen wir die Gedanken zur Entwicklung der bundesdeutschen Auflagezahlen fort.
Heft 4/2014 kommt morgen in den Handel – übrigens nicht allein. Ihrer DBZ legt die aktuelle Ausgabe des MünzenMarktes bei, selbstverständlich gratis. „Von der Antike bis zur Gegenwart – Münzen erzählen Geschichte(n)“ lautet dieses Mal das Motto. Schauen Sie rein, in die DBZ und in den MünzenMarkt. Abonnenten konnten dies schon. Sie sind schneller informiert und sparen einen Euro pro Heft gegenüber dem Preis im Einzelhandel.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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