Amtlicher Nordpol-Olympia-Block

Von 120 000 Blocks der russischen MiNr. 191 wurden 200 Exemplare als Einschreibe-Frankatur für eine olympische Polarpost verwendet, die am 19. Oktober 2013 mit dem Olympischen Feuer den Nordpol erreichte.
Als das russische Olympische Komitee erfuhr, dass wenige Tage nach Beginn des Fackellaufs am 7. Oktober 2013 eine russische Expedition – unter Leitung des international bekannten Polarforschers Dr. Artur Tschilingarow – zum Nordpol aufbrechen sollte, wurde ihr die Olympische Fackel mitgegeben, dazu entsprechende Post, wozu der Expeditionsleiter gern bereit war.
Die russische Post machte ebenfalls kurzfristig mit, und zwar mit einem Sonderstempel, der den Beginn und das Ende der Nordpol-Fahrt dokumentierte. Darauf sind die Olympische Fackel und das Expeditionsschiff abgebildet. Der modernste Eisbrecher der Welt, die „50 Let Pobedy“, verließ am 15. Oktober 2013 den Hafen von Murmansk und erreichte in neuer Rekordzeit von 91 Stunden und zwölf Minuten am 19. Oktober 2013 den Nordpol. Die Expedition kehrte am 30. Oktober 2013 nach Murmansk zurück.

Polarblock-Sotschi-2014

Eingeschriebener Brief mit „Nordpol-Block“. Rückseitig sind die meisten Kuverts am 7. November 2013 vom jeweiligen Empfänger-Postamt, in der
Regel Moskau 101000, zusätzlich abgestempelt. Die Originalgröße des Briefes beträgt 22 x 11 Zentimeter.

Mehr über diese Expedition und weitere Abbildungen finden Sie in dem Beitrag von Carsten Fuchs aus DBZ 11/2014, die Sie aktuell im Bahnhofsbuchhandel bekommen können. Abonnementen haben Sie natürlich längst.


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Verfasst von: Udo Angerstein

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