Morgen neu: DBZ 13/2014

DBZ 13/2014 TitelHeft 13 am Freitag, dem 13.: Mit dieser Kombination wartet in der deutschen Philatelie einzig die DBZ auf. Für Liebhaber schwarzer Katzen von rechts haben wir selbstverständlich im Heft ein Missgeschick platziert.
Geheimnisvoll geht es im Titelthema zu, zumindest wenn man „Archivio Segreto Vaticano“ wortwörtlich ins Deutsche übersetzt. Das legendäre Geheimarchiv des Vatikans ist aber weniger geheimnisvoll als die Deutungen, die in die Institution mitunter hineingelegt werden. Walter Köcher schaute sich um und entdeckte Bannbullen und andere Dokumente aus mehreren hundert Jahren.
Bemerkenswerte postalische Dokumente hinterließ die unmittelbare Nachkriegszeit. Ab 1948 mussten in der Bizone die Notopfer-Zwangszuschlagsmarken verklebt werden. Auch in der Französischen Zone trat eine Sondersteuer in Kraft, genauer, in Württemberg-Hohenzollern. Günter Klein erinnert in einem reich illustrierten Beitrag an die Provisorien und an die endgültig ausgegebenen gelben Werte.
Rätsel werfen viele Frankaturen auf. Ganz besonders rätselhaft sind Frankaturen mit nebeneinander klebenden Werten zweier Postgebiete. Peter Fischer stellt zwei postgeschichtlich interessante Briefe aus China vor. Im Basiswissen widmet er sich dem Eingangsvermerk „Praesentatum“, den des Lateinischen Unkundige missverstehen können. Keine Missverständnisse rufen gewöhnlich Plattenfehler hervor, da sie von normalen Postkunden kaum bemerkt werden. Michael Burzan begutachtete Hannoveraner Schätze. Seinen postgeschichtlichen Blick richtete er auf König Leopold I. von Belgien, der vom 1. Juli 1849 an auf Briefmarken zu zehn und 20 Cent zu sehen war.
1968/69 beschäftigten sich maßgebliche Stellen der DDR mit dem bevorstehenden Staatsjubiläum. Natürlich war die Post beteiligt, denn zum 20. Gründungstag sollten Briefmarken und Blocks erscheinen. Wie die Ausgabe zustande kam, las Alfred Peter in den Akten des DDR-Postministeriums nach. In die Unterlagen der Deutschen Bundespost schaute Karlheinz Walz. Die aktuelle Folge seiner DBZ-Serie zur Geschichte des Staatsunternehmens behandelt die Stempelvorschriften. Wie stets geht Walz dabei nicht allein auf die philatelistischen Konsequenzen postalischen Handels ein, sondern würdigt auch die Arbeit der Post-Mitarbeiter. Das Lebenswerk des Malers und Grafikers Karl Raetsch stellt Anatol Kraus vor, illustriert mit einem Olympia-Block.
Ein Block steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgaben Österreichs. Die Post gedenkt des Attentats von Sarajewo vor 100 Jahren. Den österreichischen Neuheiten stellt Herbert Judmaier Aktuelles aus der Schweiz und aus Liechtenstein zur Seite. Über Aktuelles aus dem Bereich Automatenmarken und Postautomation informiert Hans-Jürgen Tast, derweil Max Koesling die Polarpost der Wetterstationen rund um die Antarktis analysiert. Aktuelle Luftfahrtstempel und die Fortsetzung der Emirates-Chronik sind neben dem Jubiläum der spanischen Luftstreitkräfte die Themen, die Jacky Stoltz auf der Luftpost-Seite behandelt. Dietrich Ecklebe besuchte das Rote Schloss in Tschechien, und Numismatik-Experte Helmut Caspar erklärt, was Münzen der Russischen Föderation mitteilen.
Mit zwei aktuellen Meldungen möchten wir die Vorstellung beschließen: Armin Blase berichtet auf einer Sonderseite vom Sonderfeldpostamt zur 55-Jahrfeier des Bundeswehr-Standortes Kempten. Ab 1. Juli gibt es wieder den Wertbrief National, erstmals gemeldet in der Deutschen Briefmarken-Tageszeitung.
Ab morgen erhalten Sie Heft 13 im Bahnhofsbuchhandel. Abonnenten liegt es bereits vor. Sie sind schneller informiert und sparen einen Euro pro Heft gegenüber dem Preis im Einzelverkauf. Möchten Sie die DBZ einfach einmal zur Probe lesen? Dann schauen Sie sich unsere Fußball-Aktion einmal genauer an.
Übrigens: Heft 13 der DBZ gibt es nicht nur am 13. Juni …


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Verfasst von: Torsten Berndt

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