Morgen neu: DBZ 16/2014

DBZ 16 2014 Titel„Nie wieder Krieg“, heißt es auf der aktuellen Sondermarke zum Gedenken an die Entfesselung des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Im Titelthema der neuen DBZ beschreibt Jan Sperhake anschaulich, wie der Mensch zum Werkzeug des Krieges wurde. Eines Krieges, der auf deutscher Seite der eher absurden Situation entsprang, dass man nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren hatte und sich in den Vorkriegsjahren der Paranoia einer Umzingelung durch Frankreich und Russland ergab. Ein schwieriger Charakter auf dem Thron und ein mächtiger Militärapparat taten das Ihrige.
Zahlreiche Medaillen thematisierten den Krieg und seine Folgen. Unter der Schlagzeile „Gold gab ich für Eisen“ beschreibt Helmut Caspar, wie sich der Krieg numismatisch dokumentieren lassen kann. Einer philatelistischen Folge des Völkerschlachtens wandte sich Michael Burzan zu, der in einer mehrteiligen Serie die Friedens- und Kriegsdrucke verschiedener Ausgaben Bayerns und des Deutschen Reichs vorstellt. Im Weltspiegel erinnert sodann Udo Angerstein an einen großen Sozialdemokraten, dem es nicht vergönnt war, die Entfesselung des Krieges zu verhindern. Der Zweite Weltkrieg ist dann indirekt Thema Alfred Peters. Anhand der Akten des Postministeriums schildert er die Entstehungsgeschichte der DDR-Ausgabe von 1970 zum 25. Jahrestag des Kriegsendes.
Natürlich widmet sich die DBZ auch friedlichen Themen, zum Beispiel dem Fremdenverkehr. Eine portugiesische Attraktion hat einen militärischen Hintergrund: Mit Elvas trug die Unesco die größte Festung der Welt in die Liste des Welterbes ein. Dietrich Ecklebe begibt sich sodann vom Südwesten Europas in den Nordosten und präsentiert auf der Folgeseite den Zarenschatz in der St. Petersburger Eremitage. Schließlich betritt er umstrittenes Terrain, denn 2013 stellte die Unesco Kaesong unter den Schutz der Menschheit. Kaesong liegt in Korea, genauer: im Norden des geteilten Landes.
Eine Besonderheit der Schweiz thematisiert Michael Burzan, die Hotelpostmarken. In früheren Jahren boten Hoteliers ihren Gästen an, Post zum abgelegenen Postamt zu befördern. Dafür nahmen sie ein kleines Entgelt und gaben Privatpostmarken heraus. Auf den einleitenden Artikel im aktuellen Heft folgt ein weiterer voraussichtlich in der DBZ 18/2014. Reisen nach Grönland präsentiert Max Koesling auf der Polarpost-Seite, derweil Jacky Stoltz auf künftige Aktivitäten der Emirates, der Thai International und der Darwin Airlines aufmerksam macht. Luftpost-Spezialisten können ihre Belege also rechtzeitig einreichen.
Belege der vier im Juni eingerichteten Sonderfeldpostämter beschreibt Armin Blase in zwei Artikeln in den Heften 16 und 17/2014. Zum Auftakt besuchte er Neustrelitz und Kiel. Hans-Jürgen Tast schaute sich derweil auf der britischen Insel mobile Wertzeichendrucker an. Der klassischen Post gilt das Interesse von Karlheinz Walz. Im siebenten Teil seiner Serie zur Geschichte der Deutschen Bundespost beschreibt er das System der Briefkastenleerung. Damals war es unter anderem noch eine Selbstverständlichkeit, dass Postbeamte leicht verschmutzte Briefkästen sofort reinigten. Kann sich das einer heute noch vorstellen?
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Verfasst von: Torsten Berndt

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