Morgen neu: DBZ 4/2015

Titelbild der Deutschen Briefmarken-Zeitung DBZ 4/2015Die Kürzungen, die die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte in diesem Jahr vornimmt, betreffen auch schmerzlich die Arbeit der Deutschen Philatelisten Jugend. Heinz Wenz schildert in der neuen Ausgabe der DBZ die drastischen Auswirkungen. Ebenfalls mit dem Nachwuchs beschäftigt sich die Bundesstelle Jugend im BDPh. Chefredakteur Torsten Berndt berichtet über die Neuorientierung der Institution.
Während sich die Situation in der Philatelie sehr verändert, hat anderes große Beständigkeit. So wie die Heckenrose, die seit 1000 Jahren mit ihren Blüten die Menschen in Hildesheim erfreut. Beschützt von der Rose haben die Kirchengebäude des Bistums Hildesheim die Jahrhunderte überstanden. Jetzt wurden Mariendom und St. Michaelis-Kirche aufwendig saniert. Und die Tausendjährige Rose hat auch dieses Vorhaben begleitet. Am 2. März erscheint zum Bistum Hildesheim eine 62-Cent-Marke. Hans-Jürgen Tast blättert die 1200-jährige Geschichte auf.
Unwahrscheinlich, dass Ernst der Fromme mit seinen Aktionen heutzutage etwas erreichen würde. Im 17. Jahrhundert hat er offenbar noch einige Menschen ansprechen können, als er Friedenswünsche auf Münzen prägen ließ, die für seine Familie, für Beamten aber auch ausländische Potentaten bestimmt waren. Auch sonst setzte sich der Gothaer Herzog für Frieden und Gerechtigkeit ein, wie Helmut Caspar ausführt.
Postgeschichtliches – unter anderem zu Cervantes und zu Rasierklingenstempel – stellt Peter Fischer vor. Autor Arthur Gübeli taucht in die Geschichte einer estländischen Flugpostzusatzmarke von 1920 ein und Karlheinz Walz erinnert daran, wie Auslands-Reisende im 20. Jahrhundert über die Post an ihr Geld kommen konnten.
Zu Geld kommen können auch diejenigen Sammler, die sich mit der Goethe-Freimarkenserie der Sowjetischen Besatzungszone beschäftigen, wie Michael Burzan anhand von Auktionszuschlägen darlegt. Ebenfalls sehr wertvoll ist eine Münzsammlung, die Torsten Berndt vorstellt und die jetzt versteigert wird. Sie dreht sich ausschließlich um das Thema Bienen. Zwar ist der Bestand der wichtigen Tiere gefährdet, doch immerhin beschäftigt sich jeder tausendste Deutsche mit der Imkerei. Und vielleicht gibt es unter ihnen auch den einen oder anderen Numismatiker.
Über das Kloster Horezu in Rumänien und die Tradition der Töpferei schreibt Dietrich Ecklebe. In die Kälte begibt sich Max Koesling mit seiner Polarpost. Und in die Luft geht Jacky Stoltz, der über Luftpost International schreibt.
Ein bisschen Theater entstand 1971 nach einer Anfrage der Komischen Oper in Berlin. Alfred Peter berichtet darüber, was die Bitte nach einer Sondermarke in Gang setzte. Denn zeitgleich kam eine Anfrage vom Berliner Ensemble, das um eine Sondermarke zum 75. Geburtstag Bertolt Brechts bat. Zudem mussten zwei weitere Theater-Regisseure der DDR berücksichtigt werden.
Viele Stempelmeldungen, Berichte aus Vereinen und Arbeitsgemeinschaften, Buchbesprechungen, Vorschauen auf Auktionen, Nachrichten und Mitteilungen aus Philatelie und Numismatik finden sich ebenso in dem neuen Heft wie Kleinanzeigen und Neuheiten aus aller Welt.
Im Zeichen des Hasen steht das Frühjahr. Und damit ist ausnahmsweise nicht der Osterhase gemeint. Der Hase Felix aus der gleichnamigen Kinderbuch-Reihe ziert in diesem Frühjahr Briefmarken, Stempel und auch die Messeganzsache der IBB München. Die findet Anfang März statt.
Die aktuelle DBZ, die Ausgabe 4/2015, kommt morgen in den Bahnhofsbuchhandel. Ein Abonnement lohnt sich, denn die Abonnenten erhalten das Heft früher und sparen einen Euro pro Ausgabe gegenüber dem Preis im Einzelhandel.


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Verfasst von: Verena Leidig

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