Buchbesprechung: Belege der Zeitgeschichte

Von Manövern zu Auslandseinsätzen

Der klassischen Feldpost, die seit 1982 wieder besteht, widmet Manfred Bottling die Veröffentlichung, die an das 2011 im selben Verlag erschienene Buch „Die Feldpost der Bundeswehr“ anschließt.
Die Sonderfeldpostämter im Inland berücksichtigte er nicht, da diese auch Sendungen von Absendern entgegennehmen, die nicht der Bundeswehr angehören; die Ableitung der Sendungen erfolgt über die Deutsche Post, nicht die Feldpost.

Schritt für Schritt stellt der Verfasser die Möglichkeiten vor, Feldpostbelege zusammenzutragen. Anfangs gab es die Feldpost nur anlässlich von Bundeswehr-Manövern, so 1982, als während der Übung „Leuchtendes Morgenrot“ erstmals die Feldpost arbeitete – scheinbar besteht ein Vorläufer von 1980 in Mittenwald, doch wurde seinerzeit keine Feldpost befördert. In den 90er-Jahren begann dann das Zeitalter der Auslandseinsätze der Bundeswehr, die eine Feldpostversorgung der Soldaten nötig machten. Die dort entstandenen Belege spiegeln nicht bloß die Aktivitäten der Bundeswehr, sondern dokumentieren auch Zeitgeschichte. Zahlreiche Belege stellt Bottling im Bild vor. Trotz des großen Engagements
der Feldpostsammler sind noch verschiedene Aspekte zu erforschen, wie Bottling im Buch deutlich ausweist.

Diese Besprechung erschien zuerst in der DBZ 3/2015.

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Verfasst von: Torsten Berndt

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