Numismatik: Seltene Jahrgänge

Über Drei- und Fünfmarkstücke von 1924 und 1933 

Die Kurs- und Gedenkmünzen der Kaiserzeit und der Weimarer Republik erfreuen sich bei Sammlern großer Beliebtheit. Sie sind gut erforscht und in Katalogen mit den Namen ihrer Schöpfer vermerkt. Außerdem findet man Angaben über die Prägeanstalten, in denen sie hergestellt wurden, sowie über die Auflagezahlen. Schaut man genau hin, dann fallen bei den Kursmünzen einige seltene Jahrgänge auf. Im Unterschied zu den Gedenkmünzen hat man in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik den Kursmünzen als Sammelgegenstand weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

seltene Reichsmünzen 1924 - 1933

Sammler müssen bei diesen Raritäten der Weimarer Republik mit den Jahreszahlen 1924 und sowie 1933 tief in die Tasche greifen (Foto: Caspar).

Waren sie lange im Umlauf und daher abgegriffen und unansehnlich, wurden sie eingezogen und eingeschmolzen, also vernichtet. Bei dem bekannten Fünf-Mark-Stück, das ab 1927 in Berlin mit dem Münzzeichen A sowie in München (D), Muldenhütten (E), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J) mit dem Eichenbaum geprägt wurde, gibt es den seltenen Jahrgang 1933. Offiziell wurden von ihm in Hamburg 422 800 Stück geprägt, was auch heute noch ein häufiges Vorkommen vermuten lässt. In Wirklichkeit aber muss man diese Ausgabe im Münzhandel mit der Lupe suchen, denn sie ist sehr selten und daher auch teuer. Für makellose Stücke werden hohe Liebhaberpreise gezahlt …

Den kompletten Artikel von Helmut Caspar können Sie in der aktuellen DBZ 5/2015 lesen, die Sie im Bahnhofsbuchhandel bekommen. Abonnenten sparen sich den Weg und auch noch Geld…


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Verfasst von: Udo Angerstein

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