Heute neu: DBZ 8/2015

Deutsche Briefmarkenzeitung 8/2015Aufrufe zur Rettung der Bibliotheken in Bonn und Hamburg sind gestartet. So läuft noch bis zum 10. April eine weitere Benefizauktion zugunsten der Hamburger Bibliothek beim Haus Dr. Reinhard Fischer. Und auch das Haus Schwanke setzt sich ein und verlost attraktive Stücke zugunsten der Bibliotheken. Die DBZ unterstützt die Philatelistische Bibliothek Hamburg und ruft dazu auf, Mitglied des Trägervereins zu werden. Anträge stehen im Heft. Wer sich für einen Beitritt entscheidet, bekommt zudem eine Prämie von Philapress.

Die Bibliotheken bewahren das Erbe der Philatelie und leisten wichtige historische Arbeit. Ein philatelistisch und geschichtlich bedeutendes Ereignis ist der 175. Geburtstag der Briefmarke in diesem Jahr. Nur 15 Jahre jünger ist die erste Briefmarke aus Bremen. Die eigenwillig anmutende Ausgabepolitik am Beispiel Bremens führt Torsten Berndt in seinem Artikel „Elegante Lösungen“ vor. Sammler müssen bei den Bremer Marken genau schauen, wie die jeweilige Marke erhalten ist und können am Beispiel die einzelnen philatelistischen Qualitätsstufen lernen und rare Stücke finden. Seltenheitswert haben auch die Goethe-Marken, die Michael Burzan in der neuen DBZ vorstellt. Der Autor widmet sich zudem in einer neuen Serie dem Check von Sammlungen und gibt Tipps für Sammler. 

150 Jahre ist es her, dass eines der berühmtesten deutschen Kinderbücher erschien. Boris M. Hillmann stellt Wilhelm Busch, den Schöpfer von Max und Moritz, ausführlich in der Titelgeschichte vor.

Schmucke Berühmtheiten sind auf den für 2016, 2017 und 2018 vorgesehenen Zwei-Euro-Münzen abgebildet, die Helmut Caspar vorstellt: Sie zeigen Bau- und Kunstdenkmäler aus Dresden, Trier und Berlin.

Aus den Entwurfssammlungen des Postministeriums der DDR berichtet Alfred Peter. Thema dieser Folge sind die Motive des Fünfjahrplans 1951. Über den Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen die Ebola-Epidemie schreibt Feldpost-Fachmann Armin Blase und stellt Briefe mit Cachets der Task Force Ebola vor.

Tief hinein in die Zeiten der Vorphilatelie in Frankreich steigt Peter Fischer in seinem Beitrag über Rebut-Stempel. Was dies ist, können Leser im Heft erfahren. Auch über seltene Bezirkshandstempel schreibt der Autor. Warum Otto von Bismarck gleich in doppelter Hinsicht die Entwicklung der Postkarte vorangetrieben hat, erklärt Dr. Otto May.

Über eine Insel voller Inspiration und Überraschungen schreibt Stefanie Dieckmann in ihrem Beitrag über Guernsey. Viel weiter südlich liegt das Ziel von Max Koesling, der sich auf die Spuren der Polarforscher begibt.

Über aktuelle Probleme der österreichischen Post und über weitere Neuheiten aus dem Land sowie aus der Schweiz, Liechtenstein und den Vereinten Nationen schreibt Herbert Judmaier. Die Neuigkeiten der Automatenmarken stellt Uwe Kensing zusammen und Dietrich Ecklebe befasst sich mit Ostermarken der Serbischen Republik.

Vereinsmeldungen zur Rhein-Ruhr-Posta in Löhne, zur Duria 2015 in Düren und zur Feier des 125. Geburtstages des Wuppertaler Briefmarkensammlervereins sind in der Rubrik Leserservice hinter der umfangreichen Terminübersicht zu finden.

Aktuelle Meldungen zu Auktionen, Kleinanzeigen, Buchbesprechungen sowie Überblicke zu Markt und Handel finden ebenfalls in der neuen Ausgabe der DBZ Platz. Und das Heft bietet außerdem einen ausführlichen Blick auf Stempel, Neuausgaben und die Luft- und Flugpost aus der ganzen Welt.

Die aktuelle DBZ, die Ausgabe 8/2015, kommt heute in den Bahnhofsbuchhandel. Ein Abonnement lohnt sich, denn die Abonnenten erhalten das Heft noch früher und sparen außerdem einen Euro pro Ausgabe gegenüber dem Preis im Einzelhandel.


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Verfasst von: Udo Angerstein

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