Zeichner, Dichter, Gesellschaftskritiker

150 Jahre Max und Moritz auf Briefmarke von 2015

Am 2. April erschien die neue Max und Moritz-Briefmarke.

150 Jahre Max und Moritz

Eigentlich war Wilhelm Busch von seiner eigenen Tätigkeit als Dichter und Zeichner wenig überzeugt. Er nannte seine Bildergeschichten, die für ihn nur Broterwerb neben einem nie beendeten Kunststudium waren, schlichtweg „Schosen“ (vom französischen chose für Sache). Seine Popularität, die er im Zuge der ersten Veröffentlichung seiner wohl berühmtesten Protagonisten Max und Moritz erlangte, sollte ihn eines besseren belehren. Trotz seines Erfolges bemaß er seiner Arbeit keinerlei künstlerischen Wert zu. „Ich betrachte meine Sachen als das was sie sind, als Nürnberger Tand, als Schnurrpfeiferen, deren Wert nicht in ihrem künstlerischen Gehalt, sondern in der Nachfrage des Publikums zu suchen ist…“ schreibt er in einem Brief. Man kann sich darüber streiten, was Kunst ist und was nicht. Buschs Verse jedoch sind unwiderruflich in das kollektive Gedächtnis ganzer Generationen eingebrannt, sind doch viele seiner Zweizeiler zu etablierten Redewendungen und geflügelten Wörtern geworden.

Geboren als Hans Christian Wilhelm Busch am 15 April 1832 wuchs er zunächst bis zum neunten Lebensjahr als erster von insgesamt sieben Geschwistern im frommen Elternhaus in Wiedensahl auf. Da die im Ort ansässige Dorfschule nach Auffassung seines Vaters Friedrich Wilhelm Busch aber keine adäquate Erziehung und Bildung vermittelte, wurde er kurzerhand zum Onkel mütterlicherseits, dem Pfarrer Georg Kleine nach Ebergötzen geschickt, der sich von nun an um die Ausbildung und Erziehung seines Neffen kümmerte …

Den kompletten Artikel von Boris M. Hillmann zum 150. Erscheinungsjahr von Max und Moritz können Sie in der aktuellen DBZ 8/2015 lesen, die Sie im Bahnhofsbuchhandel bekommen. Abonnenten sparen sich den Weg und auch noch Geld…

 


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Verfasst von: Torsten Berndt

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