Lyrik und Psychologie

Zum 175. Geburtstag von Peter Tschaikowski

Tschaikowski auf sowjetischer Briefmarke von 1990

Wem ist die Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis nicht bekannt? Jahr für Jahr verfolgen Weihnachten Millionen von Menschen in den Theatern oder im Fernsehen die Geschichte vom Nussknacker. Seit mehr als ein Jahrhundert begeistert die getanzte Weihnachtsgeschichte die Kinder in vielen Ländern. Das weltberühmte russische Bolschoi-Ballett wäre ohne die Ballette Tschaikowskis kaum denkbar und die kraftvollen Anfangsklänge des b-Moll Klavierkonzertes bleiben jedem Hörer unvergessen. Doch Tschaikowskis Weg zum international anerkannten Komponisten verlief durchaus nicht immer gradlinig und erfolgreich.

Geboren wurde Peter Tschaikowski am 7. Mai 1840 (25. April nach dem julianischen Kalender) in dem kleinen Ort Wotkinsk am Rande des Ural. Heute erinnert ein Denkmal an den bedeutendsten Sohn der Stadt. Sein Vater arbeitete dort als Bergbauingenieur. Tschaikowski hatte noch fünf weitere Geschwister. Eine musikalische Tradition gab es in der Familie nicht. Da sich seine Musikalität aber früh zeigte, bekam er Klavierunterricht. Doch als Beruf kam die Musik nicht in Frage. Er schlug eine juristische Beamtenlaufbahn ein und war so eigentlich finanziell abgesichert.

1862 begann er in Sankt Petersburg am Konservatorium bei Anton Rubinstein mit dem Musikstudium. Rubinstein unterrichtete ihn selber in Komposition und Instrumentation. Schon in St. Petersburg entstanden erste Kompositionen, die aber nicht die Anerkennung fanden, die sich Tschaikowski erhoffte. Besonders hart traf ihn die Kritik Cesar Cuis, einem Mitglied des sogenannten „Mächtigen Häufleins“, das sich für typisch russische Musik einsetzte: „Der Konservatoriumskomponist Herr Tschaikowski ist ganz schwach“ …

Den kompletten Artikel von Dietrich Ecklebe können Sie in der aktuellen DBZ 10/2015 lesen, die Sie im Bahnhofsbuchhandel bekommen. Abonnenten sparen sich den Weg und auch noch Geld…

 


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Verfasst von: Udo Angerstein

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