Es begann mit einem kleinen Gotteshaus…

Sonderstempel Tschechische Post Mnichovicer Kirche1140 berichtete der Abt Sylvester erstmals vom Ort Mnichovice. Eine kleine Basilika sei dort für den heiligen Michael errichtet worden.
Die Bewohner lebten von der Köhlerei und boten ihre Holzkohle auf dem Prager Markt an. Da das Geschäft recht gut lief, siedelten sich immer mehr Menschen an, weshalb die kleine Basilika für die Einwohnerzahl nicht mehr angemessen war. Der Bau wurde nach gotischem Vorbild erweitert und Mariä Geburt geweiht. Als dem Ort Ende des 15. Jahrhunderts das Stadtrecht verliehen wurde, erhielten die Bewohner auch das Recht zur Veranstaltung zweier Jahrmärkte, wodurch das Leben in Mnichovice weiter gedeihen konnte. Ab dem 17. Jahrhundert folgte dann ein Schicksalsschlag dem nächsten. Nachdem der Ort 1631 niedergebrannt war, brach 1680 die Pest aus. Ein weiterer Stadtbrand vernichtete Mitte des 18. Jahrhundert das Wahrzeichen der Stadt – die Kirche.

Doch sie wurde wieder aufgebaut und gilt heute noch als wichtigste Sehenswürdigkeit des 27 Kilometer südöstlich von Prag gelegenen Städtchens.
So ziert die Kirche auch einen neuen Sonderstempel (Seriennummer 21) der tschechischen Post, den Sie bis zum 30. Juni bei pošta 251 64 Mnichovice erhalten. Machen Sie Ihren Beleg mit 25 Kc frei!


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Verfasst von: Stefanie Dieckmann

2 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Walter Köcher at 17:42

    Liebe Freunde –

    es ist eine löbliche Idee, jeden Tag etwas neues aus der Welt der Philatelie zu bringen. Wenn aber fünf Tage hintereinander nur tschechische Sonderstempel vorgestellt werden, dann finde ich das doch zu einseitig.
    Beste Grüße, kö.

    • Udo Angerstein at 12:43

      Lieber Herr Köcher,

      Sie haben recht, allerdings ist es manchmal schwierig, jeden Tag einen journalistischen Knaller aus philatelistischen Gefilden zu finden, zumal ja „nebenbei“ auch noch Hefte produziert werden…
      Die Fülle der Stempelmeldungen ergibt sich aber auch daraus, dass die Postverwaltungen ihre Stempel oft nicht mehr rechtzeitig für die gedruckten Hefte melden – und dann landen sie hier. Für Verbesserungsvorschläge sind wir aber jederzeit offen.
      Liebe Grüße, Udo Angerstein

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