Philatelistische Bibliothek in Hamburg wiedereröffnet

Philatelistische Bibliothek in Hamburg wiedereröffnet

Das Team der Philatelistischen Bibliothek Hamburg (hinten von links): Gertrud Lange, Ingo Susemihl, Dieter Fullrich, Sabine Schwanke und Martina Goldmann sowie (sitzend) Inge Riese.

Das Team der Philatelistischen Bibliothek Hamburg (hinten von links): Gertrud Lange, Ingo Susemihl, Dieter Fullrich, Sabine Schwanke und Martina Goldmann sowie (sitzend) Inge Riese.

In festlichem Rahmen ist am Dienstag, 29. September, die Philatelistische Bibliothek in Hamburg nach rund viermonatiger Schließung wieder eröffnet worden. Mit knapp 25000 Büchern, Zeitschriftenbänden und CDs und einer Fläche von 210 Quadratmetern ist sie eine der bedeutendsten philatelistischen Bibliotheken in Deutschland. Aus Ausstellungsführern und Jahresberichten wurden mehr als 12000 Aufsätze katalogisiert. Zusätzlich sind rund 60000 Artikel aus frühen Zeitschriften verzeichnet. Der Bestand enthält Ausstellungsführer, Festschriften, Handbücher und Spezialkataloge sowie deutsch- und fremdsprachige Zeitschriften und ein Archiv der Publikationen der Arbeitsgemeinschaften im Bund Deutscher Philatelisten (BDPh). Der Bestand der Bibliothek, die 1971 gegründet wurde, kann vor Ort eingesehen und bis auf einige Ausnahmen über die Fernleihe bestellt werden.
Der Bundesstellenleiter Literatur im BDPh, Rainer von Scharpen, gratulierte dem Team der Bibliothek und der Leiterin Sabine Schwanke für den BDPh. Dr. Dietrich Rauchenberger übergab im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro.
Der Umzug in die neuen Räume war unumgänglich geworden, da die „Stiftung zur Förderung von Philatelie und Postgeschichte“ die Fördergelder für die Bibliothek zum 1. Januar gestrichen hatte. Damit fehlten 50 Prozent des Etats, und die Miete in den vorigen Räumlichkeiten konnte nicht mehr aufgebracht werden. Nach einer großen Solidaritätswelle mit dem Beitritt von rund 80 neuen Mitgliedern und vielen Spenden begaben sich die ehrenamtlichen Betreiber auf die Suche nach einem neuen, preiswerteren Standort. Das Bezirksamt Wandsbek gewährte einen finanziellen Zuschuss für die Zeit des Umzugs, und der BDPh bot einen Mietzuschuss an – unter der Bedingung, dass der Landesverband Norddeutschland einen Beitrag in gleiche Höhe leistet.Die Bibliothekarin Martina Goldmann wird nun statt mit 20 Stunden nur noch mit acht Stunden beschäftigt. Mit den Beiträgen, den Spenden, den Sparmaßnahmen und Sponsorenzusagen ist die Basisfinanzierung gesichert und das Team der Bibliothek kann zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Der neue Standort ist in der Basedowstraße 12 (Hinterhaus), 20537 Hamburg. Telefon: Tel. 040 / 2512340, Internet: www.philatelistische-bibliothek.de, E-Mail: auskunft@philatelistische-bibliothek.de. Geöffnet ist dienstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 19 Uhr, außerdem an jedem ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr.

Dr. Dietrich Rauchenberger übergibt Bibliotheksleiterin Sabine Schwanke im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

Dr. Dietrich Rauchenberger übergibt Bibliotheksleiterin Sabine Schwanke im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

 

 


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Verfasst von: Verena Leidig

2 Kommentare zu diesem Artikel
    • Verena Leidig Author at 9:55

      Lieber Herr Kahl,
      die neue Anschrift, die Telefonnummer sowie die E-Mail-Adresse der Hamburger Bibliothek stehen im Text. Und auch die Öffnungszeiten sind aufgeführt.

      Mit freundlichen Grüßen, Die Redaktion

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