Morgen neu: Deutsche Briefmarken-Zeitung 2/2016

Morgen neu: Deutsche Briefmarken-Zeitung 2/2016

Zwei kleine, große Männer beleben die DBZ 2/2016, die morgen in den Verkauf kommt: Adolph Menzel und Henri Toulouse-Lautrec. Den beiden Künstlern sind jeweils Beiträge gewidmet. Adolph Menzel war zwar nur 150 Zentimeter lang, dafür aber ein großer Künstler. Helmut Caspar stellt die Ausstellung zu Menzel in Berlin und die Münze vor, die zu dessen 200. Geburtstag Ende März erscheint. Zwei Zentimeter größer als Menzel war Henri Toulouse-Lautrec, der sich vor allem durch die Genre-Bilder verewigte, die er in den Pariser Freudenhäusern, Nachtlokalen und Cafés im ausgehenden 19. Jahrhundert schuf.

30 Jahre zuvor entstand ein Kunstwerk anderer Art: der 7,78 Kilogramm schwere Bergedorfer Druckstein, von dem die Briefmarken des kleinsten der altdeutschen Sammelgebiete ihren Anfang nahmen. Über die Geschichte des Kalkschiefer-Klotzes können die Leser der DBZ 2/2016 in dem Beitrag „Zeichnungen gut erhalten“ von Prof. Karl-Heinz Hornhues lesen. Der Stein, der im Berliner Museum für Kommunikation lagert, ist – entgegen der Vermutung – in einem sehr guten Zustand.DBZ 2-2016 Titelbild

Ein Relikt aus früheren Zeiten sind auch Telefonkarten die allerdings fast gänzlich ihren Wert verloren haben. Nur zwei Jahrzehnte dauerte das Zeitalter der Telefonkarten, die mit dem Einzug des Handys bald überflüssig wurden. Nach anfänglich euphorischem Sammeln, brach der Markt ein. Dieter Heinrich schreibt über Telefonkarten, die sich mit Briefmarken treffen.

Ausstellungen sind teuer, für Rahmen, Fahrt und Unterkunft müssen Philatelisten oft viel Geld zahlen. Helmut Schraets stellt eine Rechnung auf und übt insbesondere Kritik an den Gebühren der Deutschen Meisterschaft der Thematischen Philatelie.

Viele weitere interessante, spannende und überraschende Themen hält die zweite Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Zeitung in diesem Jahr bereit. So befasst sich Peter Fischer mit Zeppelinen, Alfred Peter erklärt, warum sich die Lieferung der Emission zum Internationalen Jahr der Frau 1975 in der DDR verzögerte und Michael Burzan hebt Schätze in Bremen. Außerdem schaut der Autor auf Auktionen bei Georg Bühler, Cherrystone, Hettinger und Dresdner. Über die aktuelle Schwanke-Auktion berichtet Torsten Berndt.

Termine der Vereine und Arbeitsgemeinschaften werden angekündigt. Ausführlich werden Stempel und Neuheiten aus der ganzen Welt gemeldet. Luftpost und eine Festung in Südkorea sind weitere Themen der neuen DBZ. Und außerdem ist in den Streiflichtern über Österreich, die Schweiz und die Vereinten Nationen sowie über die Tschechoslowakei, Belgien, Bosnien und Spanien zu lesen.

Und dann enthält die neue Ausgabe noch Meldungen über Neuheiten, die Liste der ständigen Philatelieschalter in Postschaltern, viele Buchbesprechungen und Anzeigen.

Die DBZ 2/2016 kommt morgen in viele Kioske und in den Bahnhofsbuchhandel. Abonnenten profitieren gleich doppelt: Sie haben das Heft schon erhalten, denn sie bekommen es früher als die Einzelkäufer und sparen sogar noch einen Euro pro Ausgabe gegenüber dem Kauf im Einzelhandel.

 

Beitragsbild/Titelbild: Archiv


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Verfasst von: Verena Leidig

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