Opfer des Faschismus

Opfer des Faschismus

Im April 1941 entstand der Unabhängige Staat Kroatien (USK) als Vasallenstaat der Achsenmächte mit dem Diktator Ante Pavelic als Oberhaupt. Nach der Eroberung Jugoslawiens durch Deutschland und Italien wurde das Königreich aufgeteilt, Kroatien fiel an die Ustascha, einen in Italien gegründeten faschistischen Geheimbund. Die Verbündeten, das nationalsozialistische Deutschland und das Königreich Italien, stationierten Truppen im Gebiet. Ebenso wie im Reich Hitlers wurde im USK die grundlose, systematische Vernichtung ethnischer Minderheiten angeordnet. Zu den Verfolgten gehörten Serben, Juden und Roma. Im August 1942 wurde ein Künstler Opfer des menschenverachtenden Staatssystems. Sava Šumanović wurde neben 150 weiteren Mitmenschen von seinem Wohnort Šid ins nur wenige Kilometer östlich davon gelegene Sremska Mitrovica verschleppt und dort ermordet. Er hatte vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einige Jahre in Paris gelebt, um sich dort durch die Inspiration anderer Maler künstlerisch weiterentwickeln zu können. 1930 kehrte er in seine Heimat zurück. Er durfte die Befreiung von der faschistischen Terrorherrschaft nicht mehr erleben. Im Alter von nur 46 Jahren starb er aufgrund der sinnlosen Überzeugung faschistischer Terroristen.

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Verfasst von: Stefanie Dieckmann

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