Für den Glauben in den Tod

Für den Glauben in den Tod

Die Anhänger der neuen jüdischen Glaubensrichtung nannten sich Anhänger Christi und glaubten an die Auferstehung des Gottessohnes. Die römischen Kaiser hatten Angst vor einer Ausbreitung dieser neuen Überzeugung, sie sahen ihre alten Götter bedroht. Daher ergriffen sie Maßnahmen, um den immer weiter wachsenden Einfluss der Christen im Keim zu ersticken.
Kaiser Claudius verhängte im Jahr 49 ein Edikt, dass alle Anhänger des gekreuzigten Christus aus Rom verweisen sollte.

Nero griff noch härter gegen die Christen durch. Der Kaiser beschuldigte sie des in der Nacht vom 18. und 19. Juli 64 ausgebrochenen Brandes Roms und ließ sie dafür in einem grausamen Schauspiel vor den Augen der Bevölkerung hinrichten. Die Christen wurden von Hunden zerfleischt, ans Kreuz genagelt oder angezündet.

Im dritten Jahrhundert erreichten die Verfolgungen ihren Höhepunkt, indem im gesamten Staat systematisch die Anhänger des neuen Glaubens aufgespürt wurden. Jeder Bewohner des Reiches musste sich registrieren und sich der römischen Götter bekennen. Falls ein Bürger dies verweigerte, wurden schwere Strafen, bis hin zum Tod, angedroht.

Ein Opfer dieser Christenverfolgungen war Blasius von Sebaste. In der Vita des in der katholischen und orthodoxen Kirche als Heiliger verehrten Bischofs wird beschrieben, welch ein hilfsbereiter Mensch Sebaste gewesen sein muss. Als Arzt half er einem jedem, egal ob arm, reich, Christ oder Heide. Vor seiner Ernennung zum Bischof soll er vor der Christenverfolgung in eine griechische Höhle geflohen und dort mit den Tieren gelebt haben. Er kümmerte sich um sie, waren sie verletzt und befreite sie aus Fallen. Auf einer seiner Streifzüge durch den Wald entdeckten Jäger den Heiligen. Sie nahmen ihn gefangen und brachten ihm zum Statthalter Argos‘. Er weigerte sich, dem Christentum abzuschwören, woraufhin er mit Stöcken geschlagen wurde. Auch weitere Aufforderungen sich den römischen Göttern zu bekennen, lehnte er ab. Im Jahr 316 starb er am Kreuz.

Die kroatische Post ehrt den Heiligen zum 1700. Jahr seines Martyriums mit der Ausgabe eines Sonderstempels (Nummer ZPD-1-2016), den Sie bis zum 3. Februar bei: Croatian Post Philately, PO Box 514, Hr-10002, Zagreb erhalten! Machen Sie Ihren Beleg mit 7.60 Kn frei und versehen Sie ihn mit dem Hinweis „For Cancellation!


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Verfasst von: Stefanie Dieckmann

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