Diktatur statt Demokratie

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Wer samstags und sonntags in Madrid auf die riesige Plaza Mayor geht, einen der größten umbauten Plätze der Welt, wird dort unter den Kolonnaden zahllose Stände von Philatelisten finden. Alle haben auch eine Vielzahl von Belegen des spanischen Bürgerkriegs im Angebot, doch meistens handelt es sich um postalische Belege der Franco-Seite im Bürgerkrieg. Belege der Republik sind sehr selten, dies nicht etwa, weil es auf dieser Seite keine Post gegeben hätte, sondern weil die Mehrzahl der Belege nach dem Ende des Bürgerkriegs aus Angst vor der Rache Francos vernichtet wurde.

Das Verhältnis der erhalten gebliebenen Belege wird auf 80 zu 20 Prozent geschätzt. Doch wenn man sich die Angebote genauer anschaut, dann findet man republikanisches Material praktisch niemals, während die vielfach mit Propagandaparolen und Grafiken aufwendig gestalteten Belege von der Franco-Seite das Marktgeschehen zu dominieren scheinen. Wie kam es nun dazu, dass wir es auch heute noch vorrangig mit derartigen postgeschichtlichen Dokumenten zu tun bekommen? Im Nachfolgenden sollen einige charakteristische Belege von allen Seiten der Bürgerkriegsfronten und ihre historischen Hintergründe beleuchtet werden …

Den kompletten Beitrag von Prof. Dr. Reinhard Krüger, Beginn einer Serie über den spanischen Bürgerkrieg, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Zeitschrift. Die DBZ 18/2016  ist derzeit in Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich. Abonnenten erhalten ihre DBZ immer einige Tage früher und sparen auch noch einen Euro.

Propaganda-Faltbrief als Auslands-Einschreiben ab Bayon, Sammlung Krüger


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