Der gefälschte Mond

Der gefälschte Mond

Vor 25 Jahren – die Deutschen begannen, sich an die Wiedervereinigung zu gewöhnen – endete die Ära der DDR-Postwertzeichen. Bekanntlich waren nach der Einführung der Deutschen Mark in der DDR, die zum 1. Juli 1990 erfolgte, am Tag darauf neun Freimarken und dann bis zum letzten Tag der DDR noch insgesamt 13 Sondermarken erschienen. Hinzu kamen Markenheftchen, Ganzsachen, Maximumkarten und manches mehr. Sie alle wurden in der DDR und nach der Einheit in den neuen Bundesländern für DM verkauft, waren auch in der „alten“ Bundesrepublik gültig und konnten bis zum 31. Dezember 1991 verwendet werden.

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Ebenso wie bei den Freimarken der DDR in D-Mark (siehe auch DBZ 16/2015) existieren bei diesen Sonderausgaben Fälschungen und Manipulationen. So mancher glaubte damit, in einer Zeit nicht nur politischer, sondern auch postalischer Veränderungen und Unsicherheiten das schnelle Geld machen zu können. Insgesamt gab es fünf Sondermarken-Ausgaben in DM …

Den kompletten Artikel von Walter Köcher über die Sonderausgaben der DDR in D-Mark lesen Sie in der aktuellen DBZ. Die DBZ 23/2016 ist in vielen Kiosken und im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Abonnenten bekommen die DBZ früher als die Einzelkäufer und sparen außerdem auch noch gegenüber dem Kauf im Einzelhandel.

Titelabbildung: Drucksache bis 100 Gramm innerhalb des Verkehrsgebietes West (140 Pfennig) von Bottrop nach Essen, frankiert mit zwei gefälschten „Mond-Marken“. Die Manipulation wurde erkannt und die Sendung mit 180 Pfennig Nachporto belegt (Sammlung Joachim Schwab).


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Südosteuropa 2017/2018 (EK 4)

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