Vor 25 Jahren: Post auf Kurs „Einheit“

Vor 25 Jahren: Post auf Kurs „Einheit“

Vielen Lesern dieser Zeitschrift dürfte das Lied der Christel von der Post aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller bekannt sein. Besagtes Fräulein klagt mit den Worten „Klein das Salär und schmal die Kost“ nicht nur über die Bezahlung, sondern enthüllt auch einiges über den Betriebsablauf bei der Post: „Nur nicht gleich, nicht auf der Stell / Denn bei der Post geht’s nicht so schnell“, singt Christel.

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Das erinnert in etwa an den Zustand, als nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 auch die Post Schritt für Schritt ihrer Einheit entgegenstrebte. Dass alles seine Zeit dauerte, lag keineswegs an den Verantwortlichen in den Chefetagen oder den Angestellten hinterm Postschalter. Im Gegenteil: Noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vom 1. Juli 1990 war die Bildung der deutsch-deutschen Postunion erfolgt. Vielmehr gab es angesichts unterschiedlicher Systeme bei den Postleitzahlen, den Versandformen, den Verkehrswegen und Tarifen ganz objektive und triftige Gründe, die große Aufgabe mit langem Atem anzugehen. Erst mit den einheitlichen Postleitzahlen ab 1. Juli 1993 war der Prozess abgeschlossen …

Den kompletten Artikel von Walter Köcher über die Einführung der neuen Postleitzahlen finden Sie in der aktuellen DBZ. Die DBZ 25/2016 ist in vielen Kiosken und im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Abonnenten bekommen die DBZ früher als die Einzelkäufer und sparen außerdem auch noch gegenüber dem Kauf im Einzelhandel.

Titelabbildung: Mit viel Werbeaufwand führte Deutschland am 1. Juli 1993
die fünfstelligen Postleitzahlen ein. Das Maskottchen Rolf war immer dabei (Bildvorlage: Wikipedia).


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