Vor 100 Jahren: Die Erfindung der Tauchbootbriefe

Vor 100 Jahren: Die Erfindung der Tauchbootbriefe

Wir schreiben das Jahr 1916. Es hat das dritte Kriegsjahr begonnen und im Deutschen Reich macht sich die Belastung des Volkes durch den Krieg immer deutlicher bemerkbar. In den Städten hatten die ersten Tumulte wegen mangelhafter Versorgung mit Kartoffeln und Kohlen stattgefunden. Zum 1. August 1916 war die Kriegssteuer eingeführt worden. Für den kleinen Mann zeigte sie sich sogleich in um jeweils 2 ½ oder 5 Pfennig gestiegenen Portosätzen für Postkarten und Briefe, die jetzt 7 ½ und 15 Pfennig kosteten.

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Rohrpostkarten in Berlin wurden gar um 5 auf 30 Pfennig und Rohrpostbriefe ebenfalls um 5 auf 35 Pfennig angehoben. Auch hier machte sich der Mangel bemerkbar, da die Reichspost erst nach Monaten imstande war, Ganzsachen mit entsprechenden neuen Wertstufen an den Schalter zu bringen. Der Zugriff des Deutschen Reiches auf die Rohstoffreserven der mit ihm verbündeten Monarchie Österreich-Ungarns sowie Bulgariens und des Osmanischen Reichs reichte nicht aus, um den Bedarf der Kriegsindustrie und der Bevölkerung zu befriedigen. Wichtige Güter wurden knapp oder fehlten und mussten angesichts der Isolation Deutschlands aus anderer Quelle beschafft werden.

Den kompletten Artikel von Prof. Dr. Reinhard Krüger über die Erfindung der Tauchbootbriefe finden Sie in der aktuellen DBZ. Die DBZ 25/2016 ist in vielen Kiosken und im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Abonnenten bekommen die DBZ früher als die Einzelkäufer und sparen außerdem auch noch gegenüber dem Kauf im Einzelhandel.

Titelabbildung: Telegramm der Postal Telegraph & Commercial Cables aus Grand Rapids, Michigan vom 10. Juli 1916 zur Begrüßung der Mannschaft des U-Bootes „Deutschland“ in den USA.


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