BDPh-Vorstand tritt nicht mehr an

BDPh-Vorstand tritt nicht mehr an

Heute morgen gab der amtierende Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) bekannt, dass er zu den Vorstandswahlen in Wittenberg nicht mehr antritt. Seit den Rücktritten des ehemaligen Schatzmeisters und Vizepräsidenten bestand der Vorstand nur noch aus drei Personen. Zudem gab es große Schwierigkeiten im Verhältnis zur Stiftung für Philatelie und Postgeschichte, wo die beiden ehemaligen BDPh-Vorstände an verantwortlicher Stelle tätig sind.

„Das Erreichte hätten wir in den nächsten Jahren gerne weiterentwickelt. Leider mussten wir in der letzten Zeit feststellen, dass die Mehrheit der Mitgliedsverbände nicht bereit ist, uns auf diesem Weg zu folgen. Daher sehen wir keine Möglichkeit, unser ehrenamtliches Engagement weiter in unseren Bundesverband einzubringen. Uns bleibt nur die Hoffnung, dass das bisher Erreichte nicht den Interessen Einzelner geopfert wird“ schreiben Helma Janssen, Uwe Decker und Thomas Höpfner in Ihrer Erklärung auf der BDPh-Homepage, in der sie sich bei allen bedanken, die sie bei ihrer vierjährigen Arbeit unterstützt haben.

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4 Kommentare zu diesem Artikel
    • Ute Backenstoss at 11:03

      Es ist sehr schade, dass Ihr nicht mehr weitermachen könnt.
      Der jetzt antretende Vorstand besteht leider nur aus Männern.
      Auch wenn wir Frauen nur ca 5 % der gesamten BdPh Mitglieder ausmachen, hätte ich mir eine Repräsentation im antretenden Vorstand gewünscht.
      Ich selbst bin seit gut 30 Jahren im Briefmarkensammlerverein Recklinghausen. Kurz nachdem ich dort eingetreten bin, haben mich die damaligen Vorstandsmitglieder gefragt, ob ich bereit bin, dort mitzuarbeiten. Das tue ich seitdem mit großer Freude.
      Immer wieder begegnen mir Frauen, die sammeln, die sich aber nicht in einen Verein trauen. Das fällt mir insbesondere auf der Messe in Essen auf. Im Frauencafe habe ich sehr interessante und intensive Gespräche führen können.
      Ich würde mich freuen, wenn es das Cafe trotz eines rein männlichen Vorstandes auch wieder geben wird.
      Vielleicht trauen sich sonst keine Frauen mehr auf die Messe, weil ein Austausch dann nicht mehr stattfinden kann.
      Euch dreien aber vielen Dank und schade.
      Ute Backenstoss

        • Ute Backenstoss at 10:19

          Hallo Herr Schurig,
          ich habe darüber nachgedacht. Leider bin ich selbst im Moment sowohl arbeitstechnisch als auch auf anderen Ebenen gewerkschaftlicher Art, dort auch Frauenarbeit, so sehr eingespannt, dass mir zumindest in den nächsten beiden Jahren noch die Zeit fehlt.
          Aber ganz lieben Dank für das Angebot.
          Freundliche Grüße
          Ute Backenstoss

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