Rumänische Brücken: Legenden und Lügen

Rumänische Brücken: Legenden und Lügen

1859 entstand in Sibiu (damals Hermannstadt) als Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt eine liegende Stahlbrücke, die nicht auf Pfeilern stand. Umgangssprachlich wurde diese „Liegebrücke“ wegen der phonetischen Nähe im Deutschen bald zur „Lügenbrücke“. Mit der Umbenennung entstanden mehrere Legenden. Wenn jemand auf der Brücke Lügen verbreite, würde sich die Brücke erheben und den Lügner zu Boden werfen.

Eine andere Überlieferung besagt, betrügerische Händler seien, wenn sie beim Täuschen ertappt wurden, von Einheimischen von der Brücke gestoßen worden. Ferner soll die Brücke ein heimlicher Treffpunkt von Studenten der Militärakademie und deren Mädchen gewesen sein. Am 12. April erschien bei der Rumänischen Post – im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsmarke zum Thema Brücken – neben einer 3,50-Lei-Marke mit der Sibiu-Brücke eine 16-Lei-Marke mit zwei Donau-Brücken. Beide werden sowohl auf einem gemeinsamen 4er-Kleinbogen als auch jeweils einzeln auf 6er-Kleinbogen angeboten.


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Verfasst von: Kai Böhne

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