Portoerhöhung zum 1. Juli: Deutsche Post erhöht Preise

Portoerhöhung zum 1. Juli: Deutsche Post erhöht Preise

Die Deutsche Post wird zum 1. Juli 2018 die Preise für Bücher- und Warensendungen erhöhen. Der Preis für die Büchersendung Groß (bis max. 500 Gramm) steigt um 20 Cent auf 1,20 Euro. Die Büchersendung Maxi (bis max. 1.000 Gramm) kostet künftig 1,70 Euro statt 1,65 Euro. Auch das Porto für die Warensendung Kompakt (bis max. 50 Gramm) wird von 0,90 auf 1,30 Euro angehoben. Die Warensendung Groß (bis 500 Gramm) verteuert sich von 1,90 auf 2,20 Euro, gleichzeitig erhöht das Unternehmen aber die Rabatte bei diesem Produkt um 30 Cent. Somit bleiben die rabattierten Preise für die Warensendung Groß unverändert.

Portoerhöhung ab 1. Juli 2018

Die Preise für andere Briefprodukte, wie z.B. den Standardbrief, bleiben hiervon unberührt.

? Meldungen zum Thema Portoerhöhung

Mit den Preiserhöhungen reagiert die Deutsche Post auf die allgemeinen Kostensteigerungen. Die letzte Preiserhöhung im Bereich der Bücher- und Warensendungen geht auf das Jahr 2013 zurück. Auch die Transportkosten sind in Folge der zunehmenden Durchschnittsvolumina bei Bücher- und Warensendungen gestiegen. Zudem sind weitere Investitionen nötig, um die Qualität dieser Dienstleistung langfristig zu sichern. Mit der Preiserhöhung liegt das Entgelt für eine nationale Bücher- und Warensendung im Vergleich mit dem überregionalen Wettbewerb auf Durchschnittsniveau.

Quelle: Deutsche Post


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Authored by: Stefan Liebig

There are 7 comments for this article
  1. Stefan Diez at 23:30

    bis zu 44% – Preissteigerung – wer genehmigt solch einen WUCHER ???

  2. René Tacken at 10:41

    Unsere Büchersendungen, die jahrzentelang problemlos als solche versendet wurden, werden inzwischen von der Post einzeln, händisch (nach offensichtlich subjektiven) Kriterien geprüft und durch einen Postboten wieder an uns zurückgesendet. Wir übergeben das mit Portoaufschlag wieder der Post, die die Sendung ein weiteres Mal transportiert und ?prüft?
    Dieser besondere Service kostet natürlich Geld und muss sich irgendwann mal auf die Preise auswirken. Wäre doch auch bescheuert, wenn das nicht so laufen würde, und alle Sendungen schlicht kurzfristig zugestellt und somit günstig und schnell ans Ziel kommen…. das wäre einfach nicht meine Post!

    • Wolfgang Statz at 12:07

      Das ist doch noch garnichts im Vergleich zum vergangenen Jahr, als die Post von einem Großauflieferer ein Paket mit lebenden Mehlwürmern (zur Aufzucht von Meisen) zwar übernommen hatte, ABER dann im Verteilerzentrum bekam der Fahrer Angst vor dem Geräusch und nahm das Paket einfach nicht mit. Der Zufall brachte diese Tatsache an den Tag. Große Reklamation mit allem PiPaPo und auf Nummer sicher gehend, nochmals ein weiteres Paket bestellt!! Sie werden es nicht für möglich halten, auch hier zitterte unser ausländischer Fahrer und übernahm das zweite Paket auch nicht.
      Alles half nichts. Es geb weder eine Entschuldigung, sondern nur Stillschweigen seitens der DHL. Ich mußte dann notgedrungen mit einem Boten die Mehlwürmer abholen lassen, denn diese sind bis zum heutigen Tage nicht angekommen……
      Wenn gewünscht, kann ich hierzu noch eine fast bessere Geschichte liefern…? mfg Woifgang Statz, Köln

  3. Fritz Postillon at 18:15

    Stillschweigend mal wieder das Porto um bis zu 36 % (Warensendung bis 50 Gramm) genau bei den Sendungen erhöht, mit denen die Post seit Jahren den größten Umsatz macht. Den Ebay etc. Verkäufern. Da wird in den Medien gejammert, wenn der normale Brief nach 10 Jahren um 8 Cent erhöht wird, doch wenn sich die Gebühren für Warensendungen und Büchersendungen innerhalb von 3 Jahren zwei Mal um fast die Hälfte erhöhen, sagt keiner was. Ich kann nur hoffen, dass die Post da endlich einen Konkurrenten bekommt. Mit DHL versende ich schon lange aus Protest nichts mehr.

  4. Klaus at 9:47

    Mit Preiserhöhungen muss man ja immer wieder rechnen. Das bleibt nicht aus, wenn so vieles auf digital umgestellt wird. Die Kosten müssen in irgend einer Form ja weiterhin gedeckt werden.

  5. Eberhard Schmidt at 10:39

    Das ist ein weiterer Todesstoß für die Freunde der Philatelie. Dann können die Briefmarken- sammlervereine bald zumachen. Mehr Geld für schlechte Arbeit der DPAG. In diesem Jahr sind bei mir schon 3 Briefe nicht angekommen.

    • M. Rößler at 18:47

      Die Post erhöht das Porto – warum, wofür ?
      Viele Briefe verschwinden und werden niemals zugestellt….
      …die Post vereinbart nur noch Zeitverträge mit neuen Mitarbeitern…
      …dafür wird das Porto erhöht ?
      Eine Zumutung !!!

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