Nächste Portoerhöhung: Bald 80 statt 70 Cent?

Nächste Portoerhöhung: Bald 80 statt 70 Cent?

Vom Konzern bislang offiziell noch unbestätigten Medienberichten zufolge plant die Deutsche Post nach der angekündigten Portoerhöhung für Bücher- und Warensendung der letzten Woche nun auch eine Steigerung des Beförderungsentgelts für Standardbriefe. Vorstandschef Frank Appels Aussagen bezüglich der Kostensteigerungen im Konzern scheinen die Erhöhung jedoch zu bestätigen. Appel hatte wegen des gesunkenen Gewinns in der Brief- und Paketsparte Anfang Mai bereits durchschimmern lassen, dass es auch bei Standardbriefen ein höheres Porto geben könnte. Konkrete Entscheidungen gebe es aber noch nicht. Statt 70 Cent wird demnach die Zustellung von Standardbriefen ab 2019 wohl zehn Cent mehr kosten. Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesnetzagentur dazu steht …

Portoerhöhung wird von Bundesnetzagentur geprüft

Der im Falle der Erhöhung vorher fällige Antrag der Deutschen Post für eine solche Portoerhöhung müsste nämlich vorab von der Bundesnetzagentur untersucht werden, sagte Thomas Jarcombek, CDU-Bundestagsabgeordneter in einem Interview mit der „Rheinischen Post“. „Ein Sprung von 70 auf 80 Cent wäre ein kräftiger Schluck aus der Pulle. Wenn es eine Genehmigung gibt, dann sollte dies auch eine gewisse Stabilität für einige Jahre bringen“, lässt der Beirat der Bundesnetzagentur eine gewisse Skepsis erkennen. Während ein Sprecher der Post noch von „Spekulationen“ sprach, zeichnet sich ab, dass die Beschwerden über die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur auf ein Rekordhoch zulaufen.

⇒ Meldungen zum Thema Portoerhöhung


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Verfasst von: Stefan Liebig

Es gibt einen Kommentar zu diesem Beitrag.
  1. Goetz Heermann at 14:56

    Gerade hat die Deutsche Prost AG wieder einen ganzen Postsack statt nach Japan nach Kanada fehlgeleitet! Es vergeht kein Monat, an dem wir nicht Grund zur Beschwerde ueber Fehlleistungen bei DPAG und DHL haben!! Es wird Zeit, die Gehaelter in der Chefetage dem Leistungsstand anzupassen – dann muesste Dr. Appel froh sein, wenn ihm ein Gehalt auf Hartz-IV-Niveau ausgezahlt wuerde…

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