Konferenz: Post – Geschichte – Kommunikation

Konferenz: Post – Geschichte – Kommunikation

Vom 16. bis 18. November findet in Berlin die Konferenz „Klio & Hermes: PostGeschichteKommunikation“ statt. Nach dem überraschenden Tod von Prof. Dr. Reinhard Krüger, der die Konferenz bis Mitte Juni organisiert hatte, haben René Smolarski (Erfurt) und Reinhard Küchler (Bonn) die weiteren Planungen der Veranstaltung übernommen. Austragungsort ist das Museum für Kommunikation in Berlin. Das Programm ist in den vergangenen Wochen überarbeitet und fertiggestellt worden.

Anmeldung und Veranstaltungsprogramm:

Es ist nicht auszuschließen, dass sich noch Änderungen ergeben werden. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen, die bisher schon eingegangen sind, empfiehlt sich bei Interesse eine schnelle Kontaktaufnahme mit der BDPh-Geschäftsstelle, Mildred-Scheel-Straße 2, 53175 Bonn, Tel. 0028/308580, E-Mail: info@bdph.de. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und sind bis spätestens 12. Oktober an die Geschäftsstelle zu richten.

Voraussichtlicher Ablauf:

Freitag, 16. November 2018
(Moderation: Franz-Josef Pütz, Berlin, ab 12 Uhr: Registration)

12.30–14.00 Begrüßung Eröffnungsvortrag
13.30–14.00 Keynote: Björn Onken (Essen): Briefmarken als Objektivationen der Geschichtskultur am Beispiel der frühen Bundesrepublik
14.00–14.30 Kaffeepause
14.30–16.30 Session 1: Methodische/Theoretische Vorüberlegungen
14.30–15.00 Joachim Helbig (Aschheim): Neue Methoden postgeschichtlicher Forschung
15.00–15.30 Silke Vetter-Schultheiss (Darmstadt): Walter Benjamins Philatelie als ästhetische Praxis
15.30–16.30 Wolfgang Elsner (Tervuren)/Jan Heijs (Amsterdam): Was ist Postkrieg? Historische Studien und methodische Probleme

Samstag, 17. November 2018
(Moderation: Vormittag: Silke Vetter-Schultheiß, Darmstadt; Nachmittag: Reinhard Küchler, BDPh)

10.00–11.30 Session 2: Kalter Krieg
10.00–10.30 Jasper Trautsch (Regensburg): Die Erfindung des Westens: Welt- und Europakarten auf westeuropäischen Briefmarken im frühen Kalten Krieg
10.30–11.00 Sebastian Liebold (Chemnitz): Dialektischer Symbolismus Nationalismus und proletarischer Internationalismus auf Marken der DDR
11.00–11.30 Anita Krätzner-Ebert (Berlin): Denunziatorische Briefe in der DDR: Form, Intention, Kommuni­kationsstrategien, 11.30–12.30: Mittagspause
12.30–14.30 Session 3: Deutsche Geschichte
12.30–13.00 Konstanze Soch (Berlin): Der innerdeutsche Geschenkpaketverkehr als deutsch-deutsche Beziehungsgeschichte
13.00–13.30 René Smolarski (Erfurt): Der Holocaust im Spiegel der Briefmarken
13.30–14.00 Thomas Richter (Aachen): Interpretationen der Reformation auf deutschen Postwertzeichen
14.00–14.30 Andreas Hahn (Bonn): Nationale Symbole: Germania und ihre Schwestern
14.30–15.00 Kaffeepause
15.00–16.30 Session 4: Internationale Postgeschichte
15.00–15.30 Maksim Victor Fomenko (Moskau): Die sowjetische Feldpost im Großen vaterländischen Krieg
15.30–16.00 Franz-Josef Pütz (Berlin): Afghanistan und die Weltpostunion: Zur Entwicklung der globalen Kommunikation
16.00–16.30 Tilman Frasch (Manchester): Gruß aus der Ferne: Empire, Tourismus und Bildpostkarte, ca. 1890–1930

Sonntag, 18. November 2018
(Moderation: René Smolarski, Erfurt)

10.00–11.30 Session 5: Zentraleuropäische Postgeschichte
10.00–10.30 Martina Hacke (Düsseldorf): Die Boten der Nationen der Universität von Paris und die Entstehung der französischen königlichen Post
10.30–11.00 Hans-Joachim Büll (Berlin): Napoleons „petit chapeau“ von Waterloo – Herrschaft der 100 Tage, Postgeschichte und Historiographie im Kontext
11.00–11.30 Michael Fukarek (Bernau): Interdependenz von urbaner, administrativer und kommunikationstechnologischer Entwicklung am Beispiel des Großraums Wien, insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
11.30–12.00 Mittagspause
12.30–14.00 Session 6: Verschiedenes
12.30–13.00 Stefan Geissler (Zürich): Die Lloyd’s List: Risikominimierung im globalen Seehandel durch postalische Kommunikation
13.00–13.30 Tilmann Walter (Würzburg): Ärztebriefe der Frühen Neuzeit
13.30–14.00 Amelie Dreecke (Berlin): Der Adel und die Ansichtskarte – Motivik im Dienste der Herrscher
14.00–14.30 Kaffeepause
14.30–16.00 Session 7: Verschiedenes
14.30–15.00 Christoph Borbach (Siegen): Uneinsichtige Röhren. Der Ursprung der aktiven Ortungs­technik als Praxis der Post
15.00–15.30 Oliver Benjamin Hemmerle (Grenoble): „Spionagemarken“: Spielerei, Geschäftemacherei, Propagandainstrument und/oder historische Quellen?
15.30–16.00 Jürgen Warmbrunn (Marburg): Die Briefmarken der baltischen Staaten der Zwischenkriegszeit: Zeugnisse nationaler Eigenheit oder baltischer Gemeinsamkeit?
16.00–16.30 Abschlussrunde

Titelbild: www.pixabay.com

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Verfasst von: Stefan Liebig

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