Porterhöhung auf 85 oder 90 Cent

Porterhöhung auf 85 oder 90 Cent

Die Portoerhöhung der Deutschen Post dürfte erst im Sommer erfolgen und stärker ausfallen, als von der Bundesnetzagentur im Januar genehmigt worden ist. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 11. Februar berichtet, will das Bundesministerium für Wirtschaft kurzfristig die Berechnungsgrundlage ändern. In der neu gefassten Verordnung gewährt es der Post eine höhere Umsatzrendite im Briefgeschäft. Die F.A.Z. zitiert Insider mit der Aussage, dass demnach das Entgelt für den Inlands-Standardbrief auf 85 oder gar 90 Cent steigen könne.

⇒ Meldungen zum Thema Portoerhöhung

Genehmigung steht noch aus

Formal muss Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Verordnung noch in das Bundeskabinett einbringen und sich dort genehmigen lassen. Damit ist aber zu rechnen. Die Bundesnetzagentur weiß von der geplanten Neufassung und muss nach deren Inkrafttreten einen neuen Spielraum für die Portoerhöhung errechnen. In Heft 4/2019 Ihrer DBZ hatten wir bereits davon berichtet, dass die Deutsche Post auf politischer Ebene eine höhere Portoerhöhung durchzusetzen versucht.

Titelabbildung: Zusteller in den Bergen, Deutsche Post


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Verfasst von: Torsten Berndt

Es gibt einen Kommentar zu diesem Beitrag.
  1. Klaus Köhnen at 15:16

    Das wird ein spannender Mittwoch, der 13.Februar!
    Am Vormittag ist eine Kabinettssitzung geplant und am Nachmittag kommt der luxemburgische Staatspräsident Xavier Bettel(!) zum Staatsbesuch!

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