Marke „Digitaler Wandel“ wird versteigert

Marke „Digitaler Wandel“ wird versteigert

In Ihrer DBZ 7/2021 auf Seite 7 berichtete die Redaktion erstmals über fehlerhafte Exemplare der Marke „Digitaler Wandel“, auf die Mitarbeitende in den Postfilialen laut Anweisung der Deutschen Post achten und die diese zurückschicken sollten. Auf den betroffenen Marken würde der sonst separat aufgedruckte Matrixcode fehlen. In DBZ 12/2021 auf Seite 6 bestätigte Alexander Edenhofer, bei der Deutschen Post für den Bereich Philatelie zuständiger Pressesprecher, dass es einen kleinen fehlerhaften Teil einer Produktionscharge bei einem Druckdienstleister gegeben hatte. Ein Großteil der davon betroffenen Marken konnte demnach noch vor dem Verkauf zurückgerufen werden. Einige aber nicht, sodass damit Briefe frankiert wurden. Seitdem hielten Sammler nach solchen offenbar seltenen Stücken Ausschau.

Sammlerglück

Ein DBZ-Leser hatte Glück bei der Suche und wies die Redaktion auf die Versteigerung einer selbstklebenden Marke „Digitaler Wandel“ (MiNr. 3592) ohne Matrixcode bei der 377. Auktion 2021 des Auktionshauses Heinrich Köhler hin,  deren Termin vom 20. bis 25 September 2021 angesetzt ist. Das der Redaktion in Kopie vorliegende Fotoattest von Hans-Dieter Schlegel BPP vom 28. Juni 2021 bestätigt die Echtheit von Marke und Stempel.

Die oben abgebildete 80-Cent-Marke stammt aus einem Folienblatt und trägt den Poststempel „Viersen 1 e, 10.6.21“. Die blaue Stempelfarbe ist etwas verschmiert, sonst hat das zur Auktion kommende Stück laut Attest keinen Mangel. „Es ist mir bisher kein weiteres Exemplar bekannt“, merkt der Prüfer an. Diese sehr seltene Rarität kommt am 24. September für 1000 Euro zum Ausruf.

 


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Authored by: Harald Kuhl

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